Die Fremdkapitalfinanzierung steigt auf 1,53 Billionen US-Dollar, US-Investoren setzen verstärkt auf Hebelwirkungen.
Odaily berichtete, dass der Krypto-KOL Phyrex auf der X-Plattform erklärte, dass US-Investoren mit immer höherem Hebel den Höchstständen des Aktienmarkts hinterherjagen. Bis Juni sank das Netto-Kreditguthaben auf US-Brokerage-Konten im Monatsverlauf um etwa 70 Milliarden US-Dollar und erreichte einen historischen Tiefstand von minus 1,061 Billionen US-Dollar. Im gleichen Zeitraum stieg die Margin-Schuldenlast um rund 86 Milliarden US-Dollar auf 1,53 Billionen US-Dollar, was den dritten Monat in Folge ein Rekordhoch markiert.
Er wies darauf hin, dass die anhaltende Verschlechterung des Netto-Kreditguthabens bedeutet, dass die Cash-Reserven der Investoren abnehmen und ihre Aktienpositionen zunehmend auf Kredite angewiesen sind. Der Hebel ist derzeit im gesamten US-Brokerage-System weit verbreitet. In einer Aufwärtsphase erhöht der steigende Aktienkurs den Kontowert und setzt weiteres Kreditpotenzial frei, wodurch es zu mechanischen Käufen kommt. Sobald der Markt jedoch schwächer wird, kann der Margendruck Investoren zwingen, zusätzliches Geld einzuzahlen oder Aktien zu verkaufen, sodass das zuvor den Aufschwung treibende Fremdkapital in mechanische Verkäufe umschlägt. Er ist der Meinung, dass die US-Aktien aktuell sowohl mit hohen Bewertungen als auch mit einer angespannten Finanzierungssituation konfrontiert sind; sollte der Zustrom neuer Gelder ins Stocken geraten, könnte die Hebelwirkung die Marktvolatilität weiter verstärken.
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