Der Kreditrisiko-Indikator (CDS) von Oracle steigt auf historische Höchststände
Am 19. Juli erreichte Oracles Kreditrisikoindikator ein Allzeithoch, was auf erhebliche Marktbedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms hinweist. Laut ICE Data Services stieg der Credit Default Swap (CDS) Spread von Oracle am Freitag um etwa 10 Basispunkte auf 198,23 und markierte damit einen historischen Schlussrekord, der den bisherigen Höchststand von 198,18 vom 27. März übertraf. Dies bedeutet, dass die Kosten für Investoren, Oracles Schulden gegen Zahlungsausfall abzusichern, auf ein nie dagewesenes Niveau gestiegen sind. Oracle hält etwa 117 Milliarden US-Dollar an Anleihen im Bloomberg U.S. Investment-Grade Corporate Bond Index und ist damit das größte Unternehmen außerhalb des Finanzsektors in diesem Index. Unterdessen hat die Veröffentlichung des neuen KI-Modells Kimi K3 Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit bestehender KI-Produkte ausgelöst und setzt Technologiewerte insgesamt unter Druck. Die Kombination dieser Signale hat die Marktzweifel an Oracles aggressiver Investitionsstrategie sowie den Aussichten auf Renditen aus den KI-Investitionen weiter verstärkt.
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