Insider: Krypto-Venture-Capital-Unternehmen Shima Capital stellt den Betrieb still und leise ein
Laut TechFlow News vom 17. Dezember und Informationen von Insiderin Kate Irwin stellt die Krypto-Venture-Capital-Firma Shima Capital derzeit still und leise ihren Geschäftsbetrieb ein. Vor drei Wochen hat die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC das Unternehmen und seinen Gründer Yida Gao verklagt und ihnen vorgeworfen, an einem „Betrugsplan“ beteiligt gewesen zu sein, um Investoren zu täuschen. Einer E-Mail an die Gründer der Portfoliounternehmen zufolge tritt Yida Gao von seinem Posten zurück und schließt den Fonds. In der E-Mail erklärte er: „Ich bedauere meine Fehlentscheidungen zutiefst und entschuldige mich dafür, dass ich euch enttäuscht habe.“
Shima Capital wurde 2021 gegründet, verfügte über ein Kapital von 200 Millionen US-Dollar und investierte in mehrere Krypto-Projekte wie Berachain, Monad und Pudgy Penguins. Die SEC wirft Yida Gao vor, in Werbematerialien die Renditen übertrieben zu haben, indem er behauptete, eine Investition habe das 90-fache eingebracht, während es tatsächlich nur das 2,8-fache war. Darüber hinaus berichtete das Magazin Fortune, dass Yida Gao Investitionsgelder auf eine von ihm vollständig kontrollierte Offshore-Gesellschaft transferierte, ohne dies den Investoren offenzulegen.
Am Tag nach der Klageerhebung durch die SEC stimmte Yida Gao bereits zu, eine Vergleichszahlung in Höhe von etwa 4 Millionen US-Dollar zu leisten.
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