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Apple Vorbestellungen im Blick: Schwache Auslandssignale bei der Nachfrage nach der iPhone 18 Pro Serie, Duo Bewertung positiv, aber Hardware bleibt zurück

Apple Vorbestellungen im Blick: Schwache Auslandssignale bei der Nachfrage nach der iPhone 18 Pro Serie, Duo Bewertung positiv, aber Hardware bleibt zurück

华尔街见闻华尔街见闻2026/09/14 06:42
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Von:华尔街见闻

Laut einer Umfrage von Jefferies hat sich die Lieferzeit nach dem Verkaufsstart des iPhone 18 Pro in den vier großen Märkten USA, Großbritannien, Deutschland und Japan im Vergleich zum Vorjahr um 5 bis 11 Tage verkürzt; in den USA ist sogar keine Wartezeit mehr erforderlich. Bei gleichbleibender Produktionskapazität ist dies ein klares Anzeichen für eine nachlassende Nachfrage. Während sich der Markt in China und Hongkong entgegen dem Trend behauptet, bestehen weiterhin Verdachtsmomente auf spekulatives Horten. Das neue Foldable-Modell Duo erhält positives Feedback für seine Software-Erfahrung, bietet jedoch bei einem hohen Preis von 2.000 US-Dollar lediglich ein 254-Gramm-Gerät mit Dual-Kamera – hardwareseitig ist es den Android-Konkurrenten deutlich unterlegen. Jefferies bleibt bei seiner Einschätzung "Underperform" und sieht ein Kurspotenzial von 21 % unter dem aktuellen Preis.

Die Vorbestellungen für das Apple iPhone 18 Pro wurden erst seit zwei Tagen gestartet, und die Daten zu den Lieferzeiten geben bereits deutliche Warnsignale: Abgesehen vom chinesischen Festland und Hongkong ist die Nachfrage in den wichtigsten internationalen Märkten deutlich schwächer als im Vorjahr. Gleichzeitig erhielt das neue Foldable Duo in ersten Tests zwar positives Feedback, doch die Hardware-Spezifikationen bleiben gegenüber den Android-Konkurrenten ein sichtbarer Nachteil.

Laut einem Bericht von Jefferies vom 14. September wurden die Lieferzeiten für das iPhone 18 Pro Max in den vier großen Märkten USA, Großbritannien, Deutschland und Japan seit Beginn der Vorbestellungen am 12. September um 8 Uhr morgens (Eastern Time) im Vergleich zum Vorjahr um 5 bis 11 Tage verkürzt; auch das 18 Pro weist in allen verfolgten Märkten außer Hongkong deutlich kürzere Wartezeiten auf, in den USA sogar ohne Wartezeit. Die Analysten halten die verkürzten Lieferzeiten unter der Annahme eines vergleichbaren Produktionsrhythmus wie beim Vorgänger für ein zuverlässiges Signal einer schwachen Nachfrage. Jefferies hält an seiner Bewertung „Underperform“ für Apple fest, das Kursziel liegt bei 263,66 US-Dollar, was gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 332,27 US-Dollar ein Abwärtspotenzial von etwa 21 % impliziert.

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Das chinesische Festland und der Markt Hongkong bilden eine Ausnahme – die Wartezeiten für das 18 Pro Max in diesen beiden Regionen sind im Vergleich zum Vorjahr um 4 bzw. 7 Tage verlängert. Jefferies weist jedoch darauf hin, dass diese Märkte traditionell von spekulativen Käufen geprägt sind, weshalb die Nachhaltigkeit der tatsächlichen Nachfrage erst nach dem Versand der ersten Charge am 18. September anhand der Preisentwicklung im Gebrauchtmarkt überprüft werden kann.

Daten zu Lieferzeiten: Deutliche Signale einer schwachen Nachfrage

Das Jefferies-Team verfolgt systematisch die Lieferzeiten in den sechs wichtigsten Märkten: USA, Großbritannien, Deutschland, Japan, China Festland und Hongkong; neu hinzugekommen ist in diesem Jahr Indien, der Vergleich erfolgt jedoch weiterhin mit den ursprünglichen sechs Märkten.

Vergleicht man die Daten vom 14. September mittags (Eastern Time) mit dem Vorjahreszeitraum bei der iPhone 17-Serie: Die Lieferzeiten für das 18 Pro Max sind in den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan jeweils 5 bis 11 Tage kürzer als beim 17 Pro Max, auch das 18 Pro muss in den USA nicht warten und in den meisten internationalen Märkten haben sich die Lieferzeiten ebenfalls um 1 bis 11 Tage reduziert.

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Im vergangenen Jahr waren die Wartezeiten für das iPhone 17 Pro Max und 17 Pro deutlich länger als bei der 16er-Serie und erwiesen sich als zuverlässiger Indikator für starke Verkäufe. Die diesjährige Trendwende macht die Analysten bei Jefferies vorsichtig hinsichtlich der Aussichten für die 18 Pro-Serie.

In Indien beträgt die Wartezeit für das 18 Pro nur 2 bis 3 Tage, das 18 Pro Max etwa 12 Tage, beides deutlich kürzer als in China. Ein Zeichen für starke Nachfrage ist das bislang nicht.

Markt China/Hongkong: Spekulative Aktivitäten beeinflussen das Signal

Das Festland China und Hongkong sind in der diesjährigen Vorverkaufsanalyse Außenseiter. Die Wartezeit für das 18 Pro Max liegt dort bei jeweils 24,5 Tagen, verglichen mit 19,8 Tagen bzw. 17,2 Tagen im Vorjahr.

Jefferies bewertet diese Zahlen jedoch vorsichtig. Der Bericht weist darauf hin, dass beide Märkte stets von spekulativen Käufen bei neuen Modellen geprägt sind; die verlängerte Wartezeit könnte daher auf Lagerhaltung durch Kanäle und nicht auf echte Endkundennachfrage zurückzuführen sein. Die Analysten betonen, dass ab dem 18. September mit dem Versand die Entwicklung von Preisen auf dem Zweitmarkt entscheidend ist, um die tatsächliche Nachfrage zu beurteilen – sinkende oder gar negative Preisaufschläge würden darauf hindeuten, dass die spekulative Nachfrage nach Freisetzung rasch abebbt.

Duo Ersteinschätzung: Software überzeugt, Hardware bleibt hinter Konkurrenz zurück

Das neue Foldable Duo von Apple startet die Vorbestellungen am 16. Oktober. Die bisher veröffentlichten ersten Reviews fallen insgesamt positiv aus, wobei die Stärken vor allem bei der iOS-Anpassung an das Foldable liegen – etwa die flüssige Umschaltung zwischen Innen- und Außendisplay, die native Split-Screen-Logik sowie die kontinuierliche Nutzung von Apps und die Multitasking-Fähigkeit mit zwei Anwendungen.

Kritik gibt es hingegen an der Hardware: Die Anzahl der Floating Windows ist begrenzt, Multitasking ist auf zwei Apps begrenzt (Samsung Galaxy Z Fold 8 kann drei Apps gleichzeitig), und PC-ähnliche Features fehlen.

Der Vergleich mit den Top-Foldables von Android ist besonders deutlich.

Laut der von Jefferies zusammengestellten Spezifikationstabelle liegt der Einstiegspreis für das Duo bei 1.999 US-Dollar, das Gewicht bei 254 Gramm und die Dicke (geklappt) bei 11,3 mm; das Samsung Galaxy Z Fold 8 wiegt 201 Gramm, ist 9,7 mm dick und kostet ab 1.899 US-Dollar; das Xiaomi 18 Fold wiegt 219 Gramm, ist 10,68 mm dick und kostet umgerechnet etwa 10.999 RMB.

Bei den Kameras bietet das Duo nur zwei Linsen (48MP Hauptkamera und 48MP Ultraweitwinkel), ohne separate Telekamera; Samsung ebenfalls mit Dual-Kamera, während das Xiaomi 18 Fold mit einer 200MP Leica Hauptkamera plus einer 50MP 3,5-fachen optischen Zoomkamera ein Triple-Camera-System bietet. Beim Prozessor setzt das Duo auf Apples eigenen A20 Pro (2nm), Samsung und Xiaomi verwenden Chips mit 3nm-Technologie.

Die Analysten von Jefferies betonen, Apple gewinnt traditionell nicht mit Hardware-Spezifikationen Marktanteile, doch im Preissegment von über 2.000 US-Dollar könnten die technischen Daten ein wichtiges Argument für bestehende iPhone-Nutzer sein, ob sie auf das Duo umsteigen; zudem erschweren sie es, Nutzer von hochpreisigen Android-Foldables zu überzeugen. Die Analysten halten an ihrer Einschätzung zum Duo seit der Veröffentlichung unverändert fest.

Jefferies hält am „Underperform“-Rating für die Apple-Aktie fest; das 12-Monats-Kursziel liegt bei 263,66 US-Dollar, basierend auf einem DCF-Modell für das Geschäftsjahr bis 2031 mit einer gewichteten durchschnittlichen Kapitalkostenquote von 7,8 % und einer ewigen Wachstumsrate von 4,3 %. Das Kursziel entspricht einem erwarteten KGV von etwa 30,0 für das Geschäftsjahr 2026.

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