Die US-Staatsverschuldungskrise und die Reformchancen Chinas, koordinierte Fiskalpolitik Chinas und steigende Rohstoffpreise, Rekordniveau des koreanischen Haushalts – Makro-Debriefing vom 08.09.
- Das US-Staatsanleihenproblem wird von Angebot und Nachfrage gemeinsam angetrieben. Hohe Ölpreise, angespannte Arbeitsmärkte und Zölle erhöhen die Angebotskosten, während Investitionen in KI dazu führen, dass die USA mit niedriger Sparquote wieder zu einer stark kapitalintensiven Volkswirtschaft werden. Die unterschiedlichen politischen Ausrichtungen von Trump, Bessent und Walsh erhöhen die Komplexität des US-Staatsanleihenproblems zusätzlich.
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Die Kapitalzufuhr des chinesischen Finanzministeriums und die gezielte Einführung neuer politischer Finanzinstrumente im Umfang von 800 Milliarden RMB wirken synergetisch zusammen, wobei der Fokus auf Bereichen wie grüne und kohlenstoffarme Technologien sowie erneuerbare Energien liegt. Es wird erwartet, dass dadurch großvolumige Investitionen ausgelöst werden. Rohstoffe sind durch Angebotsschocks und explodierende Nachfrage nach KI geprägt – es herrscht ein knappes Angebot bei starker Nachfrage, weshalb Preisanstiege tendenziell anhalten. Die Binnennachfrage erholt sich langsam; kurzfristig stützen die Exporte, stehen aber vor Herausforderungen.
- Südkorea plant für 2027 Gesamtausgaben von 820,9 Billionen Won, ein Wachstum von 12,8 % im Jahresvergleich – beides Rekordwerte. Das zentrale Element ist ein mit 162,3 Billionen Won ausgestatteter Zukunftsfonds, finanziert durch die Mehreinnahmen aus der Halbleitersteuer, mit Schwerpunkt auf KI und Halbleiter.
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