Bericht: Das US-Finanzministerium könnte fast 1 Billion US-Dollar aus Staatskassenkonten verwenden, um Mittel für den Anleiherückkauf bereitzustellen
Das US-Finanzministerium erwägt, das Treasury General Account (TGA) mit einem Volumen von fast 1 Billion US-Dollar zu nutzen, um seine erweiterten Rückkaufpläne für Staatsanleihen finanziell zu unterstützen. Sollte diese Aussage umgesetzt werden, würde dies die Einschätzung des Marktes bezüglich der Fähigkeit des Finanzministeriums, auf langfristige Zinssätze einzuwirken, erheblich verändern.
Laut CNBC, das sich auf zwei hochrangige Beamte des Finanzministeriums beruft, wurde das TGA bereits als mögliche Finanzierungsquelle betrachtet. Finanzminister Scott Bessent hat den TGA-Saldo derzeit auf etwa 950 Milliarden US-Dollar erhöht, weit über dem Zielniveau von 550 bis 600 Milliarden US-Dollar während der Biden-Regierung. Letzte Woche kündigte das Finanzministerium überraschend an, das Rückkaufvolumen für langfristige, nicht aktive Staatsanleihen (off-the-run securities) pro Auktion von 2 Milliarden US-Dollar auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar zu verdoppeln. In einem Interview mit CNBC erklärte Bessent, dass das tatsächlich umgesetzte Volumen möglicherweise sogar über dieser neuen Untergrenze liegen könnte.
Allerdings wurde in der überraschenden Ankündigung der letzten Woche die Finanzierungsquelle nicht genannt, was dazu führte, dass der Anleihemarkt nach einer kurzen Erholung schnell zurückfiel und die Renditen wieder anstiegen. Mehrere Marktanalysten bezweifelten die tatsächliche Interventionsfähigkeit des Finanzministeriums und halten die verfügbaren Ressourcen für begrenzt. Ein möglicher Einsatz des TGA könnte die pessimistische Marktmeinung über diese Maßnahme korrigieren.
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