Guangda Futures 0901 Gold-Kommentar: Nachwirkungen von Waller und Preisschock beim Öl belasten den Goldkurs weiterhin
Am 31. August bewegte sich COMEX-Gold nach der gestrigen Korrektur seitwärts und schloss bei 4.497,3 US-Dollar/Unze, ein Rückgang von 0,72%. Das inländische SHFE-Gold bewegte sich im Nachthandel weiterhin um 960 Punkte und schloss bei 959,84 Yuan/Gramm, ein Minus von 1,88%. Zuvor erlitt Spot-Gold nach der hawkishen Rede des US-Notenbank-Chefs Walsh einen Tagesverlust von über 3% und damit den größten Tagesrückgang seit dem 10. Juni. Innerhalb weniger Handelstage ist der Goldpreis von über 4.700 US-Dollar/Unze am Hochpunkt am 25. August auf unter 4.500 US-Dollar/Unze gefallen.
Geopolitisch erklärte der iranische Außenminister, dass die USA zur Lösung der Krise das im Juni unterzeichnete Memorandum of Understanding wieder aufnehmen müssten. Dennoch verschärfte sich der Konflikt zwischen den USA und Iran im Persischen Golf erneut, ein mutmaßlicher Supertanker wurde durch eine Seemine beschädigt und fing Feuer, und das US-Militär sowie Iran bekämpften sich gegenseitig. Eigentlich sollten geopolitische Risiken den Goldpreis stützen, aber der Markt handelt entlang der Kette „Geopolitik → Ölpreis → Inflation → Zinserhöhung“. Der starke Anstieg des Ölpreises erhöht die Inflationserwartungen, und die Renditen der US-Staatsanleihen steigen synchron – so erreichte die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe etwa 4,75%, während der US-Dollar-Index in den vergangenen zwei Wochen bei 99,5 blieb. Gold als nicht verzinsliches Asset bleibt in einem Umfeld steigender Zinsen unter Druck. Insgesamt ist Walsh weiterhin hawkish, die Lage zwischen USA und Iran verschärft sich, der Ölpreis steigt erneut an – die Rückkehr der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank dürfte im September ein unvermeidliches Thema werden. Infolge dieser Ereignisse könnte Gold weiterhin vorsichtig bewertet werden. Der Widerspruch zwischen Zinserhöhungen zur Eindämmung der Inflation und steigenden US-Langfristzinsen bleibt jedoch schwer lösbar, und Gold als ultimatives Absicherungsinstrument für Kreditrisiken könnte erneut das Interesse der Märkte gewinnen. Daher sind kurzfristige Schwankungen oder sogar Rückgänge bei Gold möglich; es ist ratsam, den Fortschritt der negativen Risikofaktoren aufmerksam zu verfolgen.
Quellen: Wind, Everbright Futures Research Institute
Autor: Shi Yueming
Berufsqualifikation: F03097365
Qualifikation für Handelsberatung: Z0017563
Redaktion: Zhu Henan

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