Philippinischer Peso: Inflation und politische Faktoren belasten den PHP gegenüber dem US-Dollar – ING
Die ING-Volkswirtinnen Deepali Bhargava und Lynn Song warnen, dass die Inflationsrisiken für den philippinischen Peso (PHP) wieder zunehmen, angetrieben durch steigende Ölpreise und die Erwartung eines starken El Niño, der einen Preisschock bei Nahrungsmitteln auslösen könnte. Steigende globale Preise für Reis und Düngemittel erhöhen zusätzlich den Druck. Sie rechnen im Jahr 2026 mit weiteren 50 Basispunkten Straffung, heben jedoch hervor, dass politische Unsicherheit ein zentrales Abwärtsrisiko darstellt, das Reformen verzögern und das Wachstum bremsen könnte.
El Niño und politische Risiken belasten den PHP
„Die Inflationsrisiken nehmen wieder zu, angetrieben durch die Erholung der Ölpreise und die Erwartung eines starken El Niño später in diesem Jahr, der einen Inflationsschock bei Nahrungsmitteln in importabhängigen Volkswirtschaften wie den Philippinen auslösen könnte.“
„Die globalen Reispreise steigen, da Länder ihre Vorräte sichern wollen, während die Düngemittelpreise angesichts neuer Spannungen zwischen den USA und Iran sowie Lieferunterbrechungen voraussichtlich von den jüngsten Tiefstständen wieder anziehen.“
„Anhaltender Inflationsdruck dürfte einen restriktiven geldpolitischen Kurs verstärken und unsere Prognose für eine weitere Straffung um 50 Basispunkte im Jahr 2026 unterstützen.“
„Politische Unsicherheit bleibt ein zentrales Abwärtsrisiko, das Reformen verzögern, das Wachstum bremsen und den Druck auf den Peso aufrechterhalten könnte.“
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