CoreWeave (CRWV.US) betritt das asiatische KI-Leistungsfeld und plant, mehrere Milliarden US-Dollar in den Bau von drei Rechenzentren in Indonesien zu investieren.
Das auf künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte Cloud-Computing-Unternehmen CoreWeave plant den Eintritt in den asiatischen Markt und wird in dieser Region die ersten Rechenzentren errichten, um die steigende Nachfrage nach Rechenleistung zu bedienen.
Laut Informationen von Zhihui Finance APP versucht das Cloud-Computing-Unternehmen für künstliche Intelligenz (AI) CoreWeave (CRWV.US), in den asiatischen Markt einzutreten und wird in dieser Region die ersten Rechenzentren errichten, um die schnell wachsende Nachfrage nach Rechenkapazität zu erschließen.
CoreWeave teilte in einer Erklärung mit, dass drei neue Rechenzentren in Indonesien mit einer Gesamtkapazität von 360 Megawatt geplant sind. Diese Rechenzentren richten sich an AI-Labore, Start-ups und große Unternehmenskunden in Südostasien. Das Unternehmen gab an, diese Rechenzentren sollen voraussichtlich im Jahr 2028 in Betrieb gehen, und fügte hinzu, man werde mehrere Milliarden US-Dollar in das Projekt investieren, könne jedoch keinen genauen Investitionsbetrag nennen.
Indonesien entwickelt sich allmählich zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Aufbau von AI-Infrastrukturen. Treiber dieser Entwicklung sind die rasche Verbreitung von Cloud-Computing-Anwendungen, verstärkte Vorschriften zur Datenlokalisierung sowie umfangreiche Investitionen von US-Tech-Giganten wie Amazon (AMZN.US) und Microsoft (MSFT.US), die mehrere Milliarden US-Dollar in entsprechende Infrastrukturen investieren.
Nach Angaben von Research and Markets dürfte der Markt für Rechenzentren in Indonesien mehr als doppelt so groß werden und bis 2031 ein Volumen von 6,08 Milliarden US-Dollar erreichen. Im Jahr 2021 versprach Amazon, 5 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz und Cloud-Infrastruktur in Indonesien zu investieren; Microsoft plant, bis 2028 1,7 Milliarden US-Dollar zu investieren. Diese Investitionen werden voraussichtlich Zehntausende Arbeitsplätze schaffen und die Rolle Indonesiens in der digitalen Wirtschaft der Region weiter stärken.
CoreWeave gab an, ein lokales Team in Indonesien aufzubauen, das den Betrieb der neuen Rechenzentren übernimmt und so die Entwicklung der indonesischen Rechenzentrumsbranche weiter fördert.
CoreWeave betreibt derzeit 49 Rechenzentren in Nordamerika und Europa und bietet seine Dienste unter anderem OpenAI, Meta Platforms (META.US) und Microsoft an. Das Unternehmen teilte mit, dass die aktuell genutzte Stromkapazität mehr als 1 Gigawatt beträgt und weitere 3,5 Gigawatt vertraglich bereits gesichert sind. CoreWeave arbeitet daran, seine Rechenzentren weiter auszubauen, um der steigenden Marktnachfrage nach besserem Zugang zu NVIDIA (NVDA.US) AI-Chips gerecht zu werden und gleichzeitig margenstärkere Software und Dienstleistungen an seine Kunden zu verkaufen.
Berichten zufolge ist die AI-Kapazität von CoreWeave für dieses Jahr nahezu ausverkauft. Das Unternehmen erhöht seine Kapitalinvestitionen rasant und beschleunigt mittels Finanzierungsmodellen den Bau neuer Rechenzentren, um diese schnell in Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seinen Kundenstamm über traditionelle Technologieunternehmen hinaus zu erweitern.
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