Kanadischer Dollar: BoC-Protokoll weist auf beidseitige wirtschaftliche Risiken hin – TD Securities
Strategen von TD Securities stellen fest, dass das Juli-Protokoll der Beratungen der Bank of Canada (BoC) ausgewogen war. Die Zentralbank sieht, dass sich die Wirtschaft an die jüngsten Schocks anpasst und erwartet ein stärkeres Wachstum, während sie sich zugleich Sorgen um mittelfristig steigende Inflationserwartungen macht. Das Sitzungsprotokoll betont Inflationsrisiken nach oben, Wachstumsrisiken nach unten und bespricht Öl sowie US-Zölle, bietet jedoch keine gleichwertige Orientierung zu Zinssenkungen wegen Handelskonflikten.
Ausgewogene BoC, aber Inflationssorgen
"Das Summary of Deliberations der Bank of Canada vom Juli war relativ ausgewogen, da die Bank vermerkte, dass sich die Wirtschaft an die jüngsten Schocks anpasst – was das Vertrauen stärkte, dass das Wachstum künftig anziehen dürfte."
"Im Protokoll wird auch auf die Sorge eingegangen, dass mittelfristige Inflationserwartungen tendenziell steigen, auch wenn längerfristige Maßzahlen weiterhin gut verankert bleiben. Die Bank balancierte ihre Botschaft, indem sie ebenfalls angab, dass ein stärkeres BIP-Wachstum nicht garantiert anhalte, während die Möglichkeit von US-Zöllen als ein 'ständig vorhandenes Abwärtsrisiko für das Wachstum' diskutiert wurde."
"Während im Protokoll auch über eine mögliche Reaktion auf eine Situation gesprochen wurde, in der die Ölpreise 'steigen und erhöht bleiben', wurde ein möglicher Zinssenkungsspielraum bei einer Verschärfung der Handelskonflikte nicht gleichermaßen thematisiert."
"Insgesamt bleiben in dem Juli-Protokoll der BoC die Inflationsrisiken nach oben und die Wachstumsrisiken nach unten im Fokus – mit dem Vorbehalt, dass der Ausblick mit einer hohen Unsicherheit behaftet ist."
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