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Johnson & Johnson zahlt 5,5 Milliarden US-Dollar zur Beilegung von Zehntausenden Krebs-Klagen wegen Talkumpuder in den USA

Johnson & Johnson zahlt 5,5 Milliarden US-Dollar zur Beilegung von Zehntausenden Krebs-Klagen wegen Talkumpuder in den USA

金融界金融界2026/07/28 07:11
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Von:金融界

Quelle: Globale Marktberichterstattung

Am 27. Juli gab das US-amerikanische Pharmaunternehmen Johnson & Johnson bekannt, dass es bereit ist, 5,5 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um etwa 69.000 Klagen in den USA beizulegen, in denen seinem Talkumpuder für Babys vorgeworfen wird, Eierstockkrebs verursacht zu haben.

Diese Vergleichssumme deckt 99,75% der noch offenen Fälle in den US-amerikanischen Bundes- und Staatsgerichten ab. Voraussetzung für das endgültige Inkrafttreten der Vereinbarung ist die formelle Zustimmung von 95% der Kläger. Die Anwälte der Klägerseite zeigten sich mit dem Vorschlag einverstanden und sehen darin einen angemessenen Lösungsweg für den seit zehn Jahren andauernden Rechtsstreit. Eric Haas, Leiter der Rechtsabteilung von Johnson & Johnson, erklärte, dass das Unternehmen mit dieser Vereinbarung die anhaltenden Belastungen durch das Rechtsverfahren endgültig loswerden wolle.

Obwohl Johnson & Johnson weiterhin bestreitet, dass seine Talkumprodukte krebserregend sind, hat das Unternehmen infolge der Klagewelle im Jahr 2020 den Verkauf von Baby-Puder mit Talkum auf dem US-Markt eingestellt und die Einstellung im Jahr 2023 auf den Weltmarkt ausgeweitet. Talkum war früher ein Basisrohstoff für Kosmetik und Pflegeprodukte für Babys und Kleinkinder, jedoch wurde die Verwendung dieses Stoffs in den letzten Jahren aufgrund der Gesundheitsrisiken deutlich eingeschränkt. Im Jahr 2024 stufte die Weltgesundheitsorganisation Talkum offiziell als "wahrscheinlich krebserregend für den Menschen" ein. Seit der ersten Klage in den USA im Jahr 2016 im Zusammenhang mit Talkum und Krebs steigt die Anzahl der Klagen gegen Johnson & Johnson kontinuierlich an.

Außerdem gilt die in den USA erzielte Vergleichslösung nicht für die derzeit in Großbritannien anhängigen Rechtsstreitigkeiten von Johnson & Johnson. Derzeit verhandelt das britische Gericht eine Sammelklage wegen Produkthaftung, an der über 7.000 potenzielle Kläger beteiligt sind – es handelt sich um den größten Fall dieser Art in der britischen Geschichte. Die Kläger reichten im Oktober 2025 eine Klage ein und beschuldigen Johnson & Johnson, wissentlich Talkum-Produkte verkauft zu haben, obwohl das Unternehmen wusste, dass Talkum das Risiko für Eierstockkrebs und Mesotheliom erhöht. Johnson & Johnson weist auch die Vorwürfe aus Großbritannien zurück.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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