Kioxia erlebt einen Aktionärswechsel: SK Hynix könnte zum tatsächlichen zweitgrößten Aktionär werden
Odaily berichtet, dass Bain Capital, eine US-amerikanische Investmentfondsgesellschaft, durch den Verkauf eines Großteils seiner Anteile am japanischen Speicherchipunternehmen Kioxia voraussichtlich einen Investitionsertrag von etwa 2,5 Billionen Yen (etwa 22 Billionen koreanische Won) erzielen wird, was einen der höchsten Gewinne in der Geschichte von Private-Equity-Investitionen (PE) in Japan darstellt.
Mit dem Ausstieg von Bain Capital ist Toshiba wieder der größte Anteilseigner von Kioxia und hält etwa 15% der Anteile; SK Hynix wird durch wandelbare Anleihen seines Special Purpose Companies (SPC) faktisch zum zweitgrößten Anteilseigner, wobei der entsprechende Anteil etwa 14% beträgt. Allerdings hat SK Hynix die Wandelanleihen noch nicht in Aktien umgewandelt, weshalb das Unternehmen derzeit kein formelles Stimmrecht besitzt. Die Umwandlung kann erst nach Abschluss der kartellrechtlichen Prüfungen in den jeweiligen Ländern erfolgen.
SK Hynix hatte zuvor rund 395 Milliarden Yen in die entsprechende SPC investiert und zugesichert, bis 2028 nicht mehr als 15% der Stimmrechte bei Kioxia zu halten. Am Markt wird beobachtet, dass vor dem Hintergrund der verschärften globalen Konkurrenz im Bereich Speicherchips die komplexe Eigentümerstruktur von Kioxia sowie mögliche zukünftige Eigentumsänderungen von SK Hynix zu wichtigen Faktoren für die strategische Ausrichtung der japanischen Halbleiterindustrie werden können. (Daum)
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