Die viertägige Kaufwelle ausländischer Investoren bei Samsung und SK Hynix übersteigt 45 Billionen koreanische Won; Analysten sind der Meinung, dass die Korrektur vollständig absorbiert wurde.
BlockBeats News, 23. Juli. Ausländische Investoren waren seit dem 20. Juli vier Handelstage in Folge Netto-Käufer südkoreanischer Aktien und kauften insgesamt Aktien im Wert von 5,574 Billionen südkoreanischen Won, was ungefähr 37,9 Milliarden US-Dollar entspricht. Dadurch ist der KOSPI-Index heute wieder über die 7000-Punkte-Marke gestiegen. SK Hynix verzeichnete dabei einen Nettokauf von 2,756 Billionen südkoreanischen Won, Samsung Electronics erhielt 1,729 Billionen südkoreanischen Won, insgesamt 4,485 Billionen südkoreanischen Won – was den absoluten Großteil der ausländischen Nettokäufe ausmacht. Es ist das erste Mal seit April, dass ausländische Investoren vier Handelstage in Folge südkoreanische Aktien netto erwerben, wobei der Spitzenwert am 22. Juli mit 2,62 Billionen südkoreanischen Won erreicht wurde.
Das ausländische Kapital konzentriert seine Investitionen auf die Kernlogik der führenden südkoreanischen Speicherchip-Unternehmen in drei Schichten:
Erstens hat Googles Muttergesellschaft Alphabet ihren Investitionsausblick für 2026 von 180 Milliarden US-Dollar auf 190 Milliarden bis 195 Milliarden US-Dollar und weiter auf 205 Milliarden US-Dollar erhöht und angekündigt, dass sie auch 2027 weiterhin signifikant investieren wird. Die verbleibenden vertraglichen Verpflichtungen stiegen auf 5,14 Billionen US-Dollar – ein Anstieg von fast 10 % zum Vorquartal – was bestätigt, dass die KI-Investitionen der hyperskalierenden Cloud-Unternehmen weiterhin beschleunigt werden.
Zweitens sind nach einem deutlichen Rückgang die 12-monatigen Forward-KGVs von Samsung Electronics und SK Hynix auf 1,8 bzw. 2,7 gefallen, und die erwarteten Dividendenrenditen – basierend auf den diesjährigen Ergebnissen – liegen bei 7,9 % bzw. 11,1 %. Dies zeigt eine deutliche Verbesserung der Bewertung und Attraktivität.
Drittens wird erwartet, dass der DRAM-Kontraktpreis bis Ende 2027 um etwa 40 % steigen kann, und das HBM-Angebot bleibt angespannt, da der Kapazitätsverbrauch deutlich höher ist als bei gewöhnlichem DRAM. Im Halbleitersektor zeigt das ausländische Kapital jedoch eine klare Differenzierung – ein Nettoverkauf von 139,9 Milliarden südkoreanischen Won in Korean-American Semiconductors und 43,4 Milliarden südkoreanischen Won in Daedeok Electronics im gleichen Zeitraum, während SK Hynix und Samsung Electronics eine relativ höhere Gewinnsichtbarkeit besitzen. Analysten von Future Asset Securities betonen, dass die Gründe für den Kursrückgang nun klar ersichtlich sind, die Korrektur vollständig verdaut wurde und das aktuelle Niveau eine günstige Einstiegschance für Positionsaufstockungen darstellt.
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