Bekannter Trader: Bitcoin hat die fünfwellige Korrektur abgeschlossen, die Struktur deutet darauf hin, dass der Boden möglicherweise erreicht ist
BlockBeats berichtete am 22. Juli, dass der bekannte Trader Killa (@KillaXBT) erklärte, dass der Bitcoin in bisherigen Bärenmärkten typischerweise eine 5-Wellen-Korrektur durchläuft und dabei zwei wichtige Hochpunkte ausbildet. Der erste Hochpunkt tritt häufig bei der ersten kräftigen Erholung nach dem Top auf, dem sogenannten „Selbstgefälligkeits-Hoch“, wenn der Markt allgemein annimmt, dass der Bullenmarkt zurückgekehrt ist. Anschließend fällt der Preis in der Regel auf neue Tiefstände.
Er wies darauf hin, dass in den Zyklen von 2014, 2022 und 2026 ähnliche Strukturen erkennbar waren. Nach dem Selbstgefälligkeits-Hoch folgt typischerweise ein sogenanntes „Dead Cat Bounce“, durch das ein temporäres Tief entsteht. Verschlechtert sich die Marktstimmung weiter und konzentrieren sich die Short-Positionen, kommt es oft zu einem Short Squeeze, der eine Preis-Erholung auslöst; der endgültige Boden wird meist nach einem zweiten wichtigen Retest ausgebildet.
Killa ist der Ansicht, dass BTC mittlerweile das durch den „Dead Cat Bounce“ gebildete Tief durchschritten und eine dem bisherigen Zyklus ähnliche 5-Wellen-Korrektur abgeschlossen hat. Aus struktureller Sicht ist die Korrekturphase damit beendet und der Tiefpunkt könnte bereits erreicht sein.
Allerdings bleibt er hinsichtlich des Zeitzyklus vorsichtig. Frühere Bärenmärkte dauerten meist rund 365 Tage, bevor das endgültige Tief erreicht wurde. Sollte in diesem Zyklus das Tief bereits gebildet worden sein, wären es nur etwa 260 Tage – also rund 100 Tage früher als in der Vergangenheit. Aktuell bewertet er die Chancen als 50 zu 50, sieht jedoch eine größere Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich nun höhere Tiefpunkte ausbilden, als für ein signifikant neues Tief.
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