Die Zentralbank von Kanada erwartet, dass der Brent-Rohölpreis bis Ende 2027 auf etwa 70 US-Dollar sinken wird.
Laut Golden Ten Data vom 15. Juli erklärte die Bank of Canada, dass ein wesentliches Aufwärtsrisiko für die Inflation darin besteht, dass Unternehmen steigende Inputkosten auf die Verbraucher abwälzen könnten, was zu neuem Preisdruck führen würde. Die Zentralbank äußerte zudem Bedenken, dass ihre Produktivitätsschätzungen „schwächer als zuvor angenommen“ sein könnten, was eine kleinere Produktionslücke und damit einen stärkeren Inflationsdruck bedeuten würde. Zu den von der Bank of Canada genannten Abwärtsrisiken für die Inflation gehören eine mögliche Straffung des globalen Finanzumfelds sowie eine schwächere inländische Konjunkturerholung als erwartet. Die Bank of Canada rechnet damit, dass der Brent-Rohölpreis bis Ende 2027 auf etwa 70 US-Dollar sinken wird, und betont, dass die Aussichten für den Ölpreis äußerst unsicher sind. Diese Prognose basiert auf der Terminpreiskurve vom 9. Juli und liegt leicht unter der Prognose vom April. Die Entscheidungsträger haben auch die Exportaussichten angehoben, was zum Teil auf die Zunahme „energiebezogener Aktivitäten“ zurückzuführen ist.
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