Goldman Sachs: Die Aussichten für die Wiederaufnahme der Ölversorgung in der Golfregion bleiben nach erneuten Angriffen unklar
Quelle: Globale Marktberichterstattung
Goldman Sachs erklärte am Dienstag in einem Bericht, dass eine erneute Unterbrechung der Ölexporte im Persischen Golf kurzfristig weiterhin Aufwärtsdruck auf die Ölpreise ausüben könnte; und ergänzte, selbst wenn sich die geopolitische Lage entspannt, besteht in der nächsten Phase der Wiederherstellung der Öllieferungen weiterhin Unsicherheit und das Tempo könnte langsamer sein als die anfängliche Erholung.
Goldman Sachs schätzt, dass nach dem Memorandum of Understanding zwischen den USA und Iran im Juni das Öl-Exportvolumen aus der Golfregion auf über 80 % des Vorkriegsniveaus zurückgekehrt war. Nach einer neuen Runde von Angriffen auf Öltanker in der Straße von Hormus ist das Exportvolumen in der vergangenen Woche jedoch wieder auf unter 50 % gefallen, etwa 11 Millionen Barrel pro Tag (bpd). Goldman Sachs betonte die zweiseitigen Risiken seiner Prognose für den Brent-Ölpreis (80 US-Dollar im vierten Quartal 2026, 75 US-Dollar im Jahr 2027).
Das Institut erklärte, dass, falls die Erholung der Rohölexporte aus der Golfregion weiterhin stockt, der Brent-Ölpreis im vierten Quartal dieses Jahres die Marke von 110 US-Dollar überschreiten könnte.
Allerdings sagte Goldman Sachs auch, dass, falls sich die Spannungen in der Region entspannen und die Produktionsraten schneller als erwartet wiederhergestellt werden, die Ölpreise bis zum Jahresende auf einen Bereich um 60 US-Dollar fallen könnten.
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