Die südkoreanischen Regulierungsbehörden verschärfen umfassend die Vorschriften für Single-Stock-Leverage-ETFs, das "F4"-Spitzentreffen wird Maßnahmen zur Eindämmung von Volatilität prüfen
Südkoreanische Finanzaufsichtsbehörden führen eine umfassende Regulierung von einzelnen Aktien-Leverage-ETFs durch. Die Aufsichtsbehörden haben die Asset-Management-Unternehmen aufgefordert, Sanierungsvorschläge zur Eindämmung von Marktvolatilität einzureichen, und der hochrangige Koordinierungsmechanismus "F4", bestehend aus dem Wirtschaftsministerium, dem Finanzkomitee, der Bank von Korea und der Finanzaufsichtsbehörde, hat sich eingeschaltet und wird formell über entsprechende Maßnahmen entscheiden.
Laut Medienberichten aus der südkoreanischen Finanz- und Investmentbranche haben die Finanzbehörden die Asset-Management-Unternehmen aufgefordert, konkrete Verbesserungsvorschläge zu den durch einzelne Aktien-Leverage-ETFs ausgelösten Marktschwankungen vorzulegen. Nachdem die Meinungen der Branche gesammelt wurden, werden die Behörden offiziell mit der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Eindämmung der Volatilität beginnen. Gleichzeitig erklärte Kim Yong-beom, Leiter des Policy Office im Präsidialamt, auf einer Pressekonferenz, dass die F4-Konferenz die Auswirkungen von einzelnen Aktien-Leverage-ETFs auf den Markt genau beobachte. "Sollte eine Intervention erforderlich sein, wird die Entscheidung auf der F4-Marktsituation-Konferenz getroffen."
Diese Entwicklungen zeigen, dass der Regulierungsdruck auf einzelne Aktien-Leverage-ETFs in Südkorea von der finanziellen Aufsichtsebene auf die höchste wirtschaftspolitische Ebene gestiegen ist und die Erwartung strengerer Einschränkungen für diese Produkte zunimmt.
Aufsichtsbehörden fordern Betreibervorschläge zur Sanierung
Laut Offenlegung der südkoreanischen Finanz- und Investmentbranche am 10. haben die Finanzbehörden die Asset-Management-Unternehmen offiziell aufgefordert, Vorschläge zur Eindämmung von Marktschwankungen im Zusammenhang mit einzelnen Aktien-Leverage-ETFs zu unterbreiten. Auf dieser Grundlage sollen die Meinungen der Branche gesammelt und formelle Gegenmaßnahmen entwickelt werden.
Branchenkenner erwarten, dass das Treffen zwischen Lee Chan-jin, Leiter der Finanzaufsichtsbehörde, und CEOs von Asset-Management-Unternehmen am 13., ebenfalls Gegenmaßnahmen für einzelne Aktien-Leverage-ETFs als wichtigen Agendapunkt behandeln wird.
Lee Chan-jin hat bereits vorher eine klare Haltung gezeigt. Bei der regelmäßigen Pressekonferenz am 22. des letzten Monats erklärte er in Bezug auf die Einführung von einzelnen Aktien-Leverage-ETFs: "Ich bedauere, nicht alles getan zu haben, um deren Einführung zu verhindern", eine selten deutlich harte Formulierung.
"F4"-Mechanismus greift ein, Koordinierung auf höchster Ebene
Diese Regulierungsmaßnahme geht über das Niveau der Finanzaufsichtsbehörde hinaus und ist auf den höchsten wirtschaftspolitischen Koordinierungsmechanismus Südkoreas übergegangen. Kim Yong-beom, Leiter des Policy Office des Präsidialamtes, erklärte auf einer Pressekonferenz eindeutig, dass das F4-Marktsituation-Überwachungstreffen, das vom Wirtschaftsministerium, dem Finanzkomitee, der Bank von Korea und der Finanzaufsichtsbehörde gemeinsam abgehalten wird, sich eingehend mit dem Problem der verschärften Marktschwankungen durch einzelne Aktien-Leverage-ETFs beschäftigt.
Kim Yong-beom stellte fest: "Das betreffende Produkt ist nun etwa eineinhalb Monate in Betrieb, das F4 wird seine tatsächlichen Auswirkungen auf den Markt sorgfältig beurteilen" und erklärte, falls eine Intervention erforderlich sei, werde sie auf der F4-Konferenz beschlossen. Die F4-Konferenz ist eine hochrangige Koordinationsplattform, an der der Wirtschaftsvizepremier, der Präsident der Bank von Korea, der Vorsitzende des Finanzkomitees und der Leiter der Finanzaufsichtsbehörde gemeinsam teilnehmen und makroökonomische sowie finanzielle Themen diskutieren.
Koo Yoon-cheol, Wirtschaftsminister und stellvertretender Premierminister, hatte bereits am 7. erklärt: "Angesichts der zahlreichen vorgebrachten Bedenken werden derzeit Konsultationen über Sanierungsvorschläge und Lösungen zur Minimierung der betreffenden Probleme geführt." Das unterstreicht die hohe Aufmerksamkeit der Führungsebene für dieses Thema.
Produkt erst eineinhalb Monate gelistet, Kontroversen nehmen zu
Einzelne Aktien-Leverage-ETFs sind in Südkorea erst seit etwa eineinhalb Monaten gelistet und haben schnell die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf sich gezogen. Die intensive Stellungnahme der Finanz- und Politikbehörden zeigt, dass diese Produkte in kurzer Zeit einen erheblichen Einfluss auf die Marktvolatilität ausgeübt haben und breite Bedenken ausgelöst haben.
Derzeit treiben die Finanzbehörden durch Aufforderungen zur Einreichung von Branchenvorschlägen, hochrangige Gespräche und die Aktivierung des F4-Koordinierungsmechanismus die Erforschung von Gegenmaßnahmen parallel voran. Der weitere Kurs der Politik wird von den Einschätzungen der F4-Konferenz abhängen, die Erwartungen auf mögliche Begrenzung des Leverage-Faktors, strengere Zugangsbeschränkungen für Investoren oder andere strukturelle Vorgaben für die betreffenden Produkte steigen.
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