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SpaceX reicht IPO-Prospekt ein: Orbitale Rechenleistungssatelliten sollen 2028 eingesetzt werden, Musks Prämien sind an eine Bevölkerung von einer Million auf dem Mars gekoppelt

SpaceX reicht IPO-Prospekt ein: Orbitale Rechenleistungssatelliten sollen 2028 eingesetzt werden, Musks Prämien sind an eine Bevölkerung von einer Million auf dem Mars gekoppelt

华尔街见闻华尔街见闻2026/05/20 21:59
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Von:华尔街见闻

SpaceX geht offiziell an den öffentlichen Markt und das IPO-Prospekt offenbart eine ehrgeizige kommerzielle Blaupause.

Im Prospekt vom 20. Mai wird offengelegt, dass SpaceXs Kerngeschäft Starlink bereits 10 Millionen Abonnenten zählt und einen Jahresumsatz von über 11 Milliarden US-Dollar erzielt. Das Unternehmen plant, bis 2028 eine Satellitenkonstellation für KI-Computing im Orbit zu starten und den Aufbau von Infrastruktur auf dem Mond und Mars voranzutreiben.

Zudem ist Elon Musks Restricted-Stock-Vergütung direkt an Wert-Meilensteine von SpaceX gekoppelt und zugleich mit den Fortschritten beim Aufbau einer dauerhaften menschlichen Kolonie auf dem Mars verbunden. Die finale Auszahlungsbedingung ist der Erreichung einer Bevölkerung von mindestens 1 Million Menschen auf dieser Kolonie vorbehalten.

Diese Regelung bedeutet, dass Musks höchstmögliche Aktienprämie davon abhängt, ob die Menschheit tatsächlich eine interplanetare Besiedlung realisieren kann.

Für den Markt stellt sich mit dem IPO vor allem die Frage nach der Angemessenheit der Bewertung. Sollte SpaceX mit einer Bewertung von 1,5 Billionen US-Dollar an die Börse gehen, ergäbe sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 80 – weit über dem Schnitt der 15 größten US-Unternehmen, die im Schnitt beim Siebenfachen des Umsatzes bewertet werden, während das Unternehmen für 2025 ein Nettoverlust von 4,9 Milliarden US-Dollar erwartet.

Starlink als Umsatzgarant – Nutzerzahl verdoppelt sich binnen eines Jahres

Starlink ist derzeit das Kerngeschäft, das die Finanzperformance von SpaceX trägt.

Laut Prospekt hatte der Satelliten-Internetservice Starlink bis Ende März 2025 rund 10 Millionen Abonnenten – eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.

Die Sparte, zu der auch das Starlink-Breitbandgeschäft zählt, generierte 2025 mehr als 11 Milliarden US-Dollar Umsatz und machte damit den Großteil der gesamten Konzernerlöse von rund 18,7 Milliarden US-Dollar aus.

SpaceX listet im Prospekt Telekommunikationsgiganten wie AT&T und Verizon als Wettbewerber und betont das Potenzial von Starlink, künftig größere Marktanteile im Highspeed-Internet von diesen Unternehmen zu erobern.

Aktuell betreibt das Unternehmen etwa 10.000 Satelliten im niedrigen Erdorbit und unterstreicht, dass „Starlink an jedem Punkt der Erde Breitbandanbindung liefern kann“.

Orbitale KI-Computing-Satellitenkonstellation: Start frühestens 2028

Neben Starlink sieht SpaceX im Prospekt orbitale KI-Computing-Satelliten als nächste große Wachstumssäule und plant, frühestens ab 2028 mit deren Deployment zu beginnen. Im Prospekt heißt es:

Orbitale KI-Berechnung stellt eine äußerst anspruchsvolle technologische Herausforderung dar. Wir sind überzeugt, das einzige Unternehmen mit einem kommerziell realistischen Weg zur großskaligen Umsetzung orbitaler KI-Computing-Kapazitäten zu sein.

Dem Prospekt zufolge hängt das Erreichen dieses Ziels maßgeblich davon ab, dass die Starship-Trägerrakete ihre festgelegten Leistungswerte erfüllt, um einen wirtschaftlich tragfähigen orbitalen Aufbau zu ermöglichen.

Die mit dieser Finanzierung eingenommenen Mittel sollen in den Ausbau der KI-Computing-Infrastruktur, Satellitenstarts und die Geschäftsfelderweiterung fließen.

Zudem legt SpaceX im Prospekt Pläne zur Errichtung industrieller Infrastruktur auf dem Mond und Mars offen, was den langfristigen interplanetaren Ansatz des Unternehmens weiter verdeutlicht.

Tiefe Finanzverluste, Bewertungslogik fordert Investoren heraus

Die finanzielle Lage von SpaceX ist unter den geplanten Mega-IPOs im Technologiebereich außergewöhnlich.

Im Jahr 2025 erwartet SpaceX einen Umsatz von rund 18,7 Milliarden US-Dollar, aber einen Nettoverlust von 4,9 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Meta, das eine ähnliche Bewertung aufweist, erzielte im vergangenen Jahr das 11-fache des SpaceX-Umsatzes und einen Nettogewinn von 60 Milliarden US-Dollar.

Bei einer IPO-Bewertung von mindestens 1,5 Billionen US-Dollar würde das Kurs-Umsatz-Verhältnis von SpaceX bei etwa 80 liegen, während der Schnitt der 15 umsatzstärksten US-Unternehmen bei nur rund 7 liegt.

Diese Bewertungslogik erinnert stark an Teslas Kapitalmarkthistorie: Das Unternehmen, ebenfalls geführt von Musk, wird trotz minimaler Gewinne im Jahr 2025 und massiver Investitionen in KI, humanoide Roboter und Robotaxi mit einem KGV von nahezu 400 gehandelt.

Analysten sind überzeugt: Wer in SpaceX oder Tesla investiert, glaubt im Kern daran, dass Musk aktuelle riesige Investitionen langfristig in gewaltigen Wert für die ferne Zukunft verwandeln kann.

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