USD: Deeskalation könnte den Dollar-Trend abschwächen – OCBC
Die OCBC-Strategen Christopher Wong und Sim Moh Siong stellen fest, dass die globalen Märkte vorsichtig agieren, da die Risiken in Hormuz und Unterbrechungen der Energieversorgung drohen, sich zu einem umfassenderen Energieschock zu entwickeln. Umfragedaten zeigen bereits steigende Inputkosten und längere Lieferzeiten. Ihrer Meinung nach würde eine glaubwürdige Deeskalation im Nahen Osten wahrscheinlich globale Risikoanlagen und Nicht-US-Volkswirtschaften unterstützen und dem Dollar ermöglichen, einen moderaten Abwertungstrend wieder aufzunehmen.
Energierisiken entscheidend für die USD-Richtung
"Die Märkte bewegen sich kaum, während Risiken in Hormuz und Energieunterbrechungen drohen. Umfragedaten spiegeln bereits einen beginnenden Energieschock wider. Eine Eskalation würde einen Risikoabverkauf auslösen; eine glaubwürdige Deeskalation würde globale Risikoanlagen und einen schwächeren USD begünstigen."
"Der Energieschock ist in den Umfragedaten zunehmend sichtbar und droht, die erwartete Verbesserung der Stimmung zunichte zu machen. Die jüngsten globalen Produktions-PMIs zeigen längere Lieferzeiten bei Zulieferern, steigende Inputkosten und höhere Outputpreise, was auf Engpässe im Versand und Flugunterbrechungen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt zurückzuführen ist."
"Mit Blick auf die Zukunft würde eine starke Eskalation, die auf Energieinfrastruktur abzielt, wahrscheinlich eine entschlossene Risikoaversion auslösen. Umgekehrt sollten glaubwürdige Anzeichen einer Deeskalation dazu führen, dass der USD einen moderaten Abwertungstrend wieder aufnimmt, da sinkende Energierisiken Nicht-US-Volkswirtschaften und globale Risikoanlagen begünstigen würden."
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