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Ist der „Superzyklus“ von Bitcoin noch möglich, da On-Chain-Signale auf Rot schalten?

Ist der „Superzyklus“ von Bitcoin noch möglich, da On-Chain-Signale auf Rot schalten?

AMBCryptoAMBCrypto2026/01/24 09:04
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Von:AMBCrypto

Das Vertrauen der Investoren wird erneut auf die Probe gestellt. 

In den letzten zehn Tagen sind viele Inhaber ins Minus gerutscht, da große Top-Cap-Assets wichtige Widerstandsmarken nicht halten konnten. Infolgedessen geraten viele Trader, die nahe dem lokalen Hoch eingestiegen sind, nun unter Druck.

Bitcoin [BTC] bildet dabei keine Ausnahme. Noch vor zehn Tagen erreichte BTC sein zweithöchstes Hoch und überschritt die 95.000-Dollar-Marke. Die Rallye flaute jedoch schnell ab, der Kurs erreichte fast 97.000 Dollar, sodass mehrere Gruppen nun mit nicht realisierten Verlusten dastehen.

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Quelle: TradingView (BTC/USDT)

Natürlich richtet sich die Aufmerksamkeit nun darauf, was das HODLen wieder anfachen könnte. 

Makro-FUD und institutionelle Verkäufe testen die Widerstandsfähigkeit von BTC

Das aktuelle makroökonomische Umfeld bietet kaum Unterstützung. Die Volatilität sorgt bereits für eine Umschichtung in sichere Häfen, während das institutionelle Interesse an Bitcoin weiter nachlässt – belegt durch fast 1,8 Milliarden Dollar an ETF-Abflüssen in weniger als einer Woche.

Auch GameStop scheint nicht überzeugt zu sein. Seine On-Chain-Wallets haben kürzlich 100% der Bitcoin-Bestände zu Coinbase Prime verschoben. Ein Blick auf die BTC-Bilanz deutet darauf hin, dass ein Verkauf bevorstehen könnte.

Bereits Mitte Mai 2025 hat das Unternehmen 4.710 BTC zu einem Durchschnittspreis von 107.000 Dollar angehäuft und dabei 504 Millionen Dollar investiert. Da sich BTC nun um die 90.000 Dollar bewegt, deutet diese Position auf mögliche realisierte Verluste von etwa 76 Millionen Dollar hin.

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Quelle: CryptoQuant

Alles in allem scheint es schwierig, Investoren zum HODLen zu bewegen.

Das institutionelle Interesse an Bitcoin ist schwach und die allgemeine Stimmung schlecht. Dennoch sprechen die großen Akteure von einem Bitcoin-„Supercycle“. Sehen sie etwas, das der Markt noch nicht eingepreist hat, oder handelt es sich nur um einen weiteren Shakeout?

CZ signalisiert einen Bitcoin-„Supercycle“ und trotzt der schwachen Stimmung

Trotz Makro-FUD bleiben Schwergewichte weiterhin bullish in Bezug auf einen BTC-Supercycle. 

Für 2026 hebt das Chart von RR2Capital drei kühne Prognosen hervor, mit einem durchschnittlichen Jahresendziel von 215.000 Dollar für Bitcoin. Auch Binance-Gründer CZ äußerte sich in einem aktuellen Video-Interview ähnlich optimistisch.

Natürlich bleibt die Frage: Worauf setzen sie? On-Chain-Kennzahlen zeigen ein vorsichtiges Bild. Der Abwärtsdruck auf Bitcoin wächst, der Net Realized Profit/Loss wird negativ, da Anleger beginnen, Verluste zu realisieren.

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Quelle: CryptoQuant

Historisch gesehen gingen solche Bewegungen häufig mit stärkeren Korrekturen einher.

Das setzt die 85.000-Dollar-Unterstützung von Bitcoin unter Druck, angetrieben von institutionellen Verkäufen, ETF-Abflüssen und schwindendem Vertrauen großer Akteure wie GameStop. Die Motivation für Investoren zum HODLen nimmt ab.

In diesem Zusammenhang erscheinen bullishe Bitcoin-Prognosen weniger datenbasiert und werden stärker von externen Faktoren wie der Volatilität rund um das Krypto-Gesetz, einem überhitzten Metallmarkt und dem jüngsten Rückzug der US-Zölle gegenüber der EU beeinflusst.

Diese Divergenz verdeutlicht die Kluft zwischen den Marktgrundlagen und optimistischen Prognosen, zieht spekulatives Kapital an und könnte Bitcoin in eine Liquidationsfalle führen, da die BTC-Leverage wieder ansteigt.

Fazit

  • Bitcoin fiel von 97.000 auf 90.000 Dollar aufgrund institutioneller Verkäufe, ETF-Abflüsse und potenzieller Verkäufe großer Inhaber wie GameStop.
  • Trotz vorsichtiger On-Chain-Kennzahlen prognostizieren Schwergewichte wie CZ einen BTC-„Supercycle“, was eine Divergenz schafft, die eine Liquidationsfalle auslösen könnte.

 

 

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