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Vitalik Buterin warnt vor dezentralisierten Stablecoins: Das ist der Grund

Vitalik Buterin warnt vor dezentralisierten Stablecoins: Das ist der Grund

CoinEditionCoinEdition2026/01/12 16:32
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Von:CoinEdition

Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat erklärt, dass die Kryptoindustrie bessere dezentralisierte Stablecoins benötigt. Laut Buterin in einem X-Post sind dezentralisierte Stablecoins – wie Dai (DAI) und Djed (DJED) – nach Jahren der Entwicklung nicht ideal. 

Buterin führte drei Punkte aus, die dezentralisierte Stablecoins erreichen müssen, um ihre langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten, insbesondere um sich von globalen inflationären Geldpolitiken zu befreien.

Laut Buterin müssen sich dezentralisierte Stablecoins vom konventionellen Währungssystem lösen. Zudem merkte Buterin an, dass die Mehrheit der Stablecoins den US-Dollar abbildet und somit langfristig für geldpolitische Probleme wie Inflation anfällig ist.

„Den USD kurzfristig abzubilden ist in Ordnung, aber meiner Meinung nach sollte ein Teil der Vision für die Widerstandsfähigkeit von Nationalstaaten auch Unabhängigkeit selbst von diesem Preisticker bedeuten. Auf einer Zeitleiste von 20 Jahren – was ist, wenn er hyperinflationiert, auch nur moderat?“ merkte Buterin an.

Daher forderte Buterin die Entwickler dezentralisierter Stablecoins auf, auf widerstandsfähigeren Indizes aufzubauen. Er verwies auf den globalen Rohstoffindex, Energie und einen Warenkorb als bessere Kaufkraft auf lange Sicht.

Buterin erklärte, dass die aktuellen dezentralisierten Oracle-Designs aufgrund von Governance-Angriffen noch nicht ideal sind.  Er bemerkte, dass finanzialisierte Governance die Angriffsfläche für dezentralisierte Stablecoins erhöht, insbesondere bei koordiniertem Kapital.

Daher erklärte Buterin, dass dezentralisierte Stablecoins weiterhin eine DAO-Governance benötigen, um die aktuellen Probleme des Oracle-Designs zu beheben.

Buterin lenkte die Aufmerksamkeit auf den Konflikt zwischen Staking-Erträgen und der Nutzbarkeit von Sicherheiten. Dieser Konflikt entsteht dadurch, dass dezentralisierte Stablecoins auf volatile Vermögenswerte in besicherten Kreditpositionen (CDP) angewiesen sind.

Beispielsweise ist ein dezentraler Stablecoin, der auf Ethereum (ETH) als Sicherheit setzt, anfällig für Slashing-Risiken. Darüber hinaus kann die Sicherheit liquidiert werden, wenn sich der Validator vertragswidrig verhält, was den dezentralisierten Stablecoin potenziell destabilisieren kann.

Deshalb forderte Buterin die Entwickler dezentralisierter Stablecoins auf, die Staking-Erträge auf unattraktive Niveaus wie 0,2 % APY zu senken.

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Der Sektor der dezentralen Stablecoins steht seit dem Zusammenbruch des Terra Luna UST-Projekts unter Beschuss. Mit über 34 Milliarden Dollar, die während Terra Luna UST ausgelöscht wurden, hat die Vereinigte Staaten die Entwicklung von fiat-gestützten Stablecoins vorangetrieben. 

Die Verabschiedung des Genius Act im Jahr 2025 hat seither das Wachstum von Stablecoins katalysiert, sodass sie sich zur Zeit der Veröffentlichung auf etwa 316 Milliarden Dollar belaufen. Auf der anderen Seite sind algorithmische und dezentrale Stablecoins nicht im gleichen Maße gewachsen.

Zum Beispiel stagniert die Marktkapitalisierung des DAI-Stablecoins seit August 2023 bei rund 5,3 Milliarden Dollar. Bemerkenswert ist, dass der DAI-Stablecoin während des Krypto-Bullenmarktes 2021 ein explosives Wachstum verzeichnete – von einer Marktkapitalisierung von 87 Millionen auf über 10 Milliarden Dollar im Jahr 2022.

Verwandt: Coinbase zieht Unterstützung für Clarity Act aufgrund Kontroverse um Stablecoin-Belohnungen zurück

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