Nobelpreisträger Paul Krugman: Die Non-Farm Payroll-Daten für November deuten darauf hin, dass sich die US-Wirtschaft in der Frühphase einer Rezession befindet.
Odaily berichtete, dass der Nobelpreisträger und ehemalige Kolumnist der New York Times, Paul Krugman, in einem Artikel analysierte, dass der am 16. Dezember veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht für November darauf hindeutet, dass es zwar noch zu früh ist, um von einer Rezession zu sprechen, die Daten jedoch zumindest zeigen, dass sich die Wirtschaft in einer Vorrezessionsphase befindet.
Er erklärte, dass die Gesamtarbeitslosenquote im November bei 4,6 % lag, was über dem Durchschnitt von 4 % im Jahr 2024 liegt. Dieser Wert liegt bereits nahe an der Auslösung der sogenannten "Sahm Rule".
Obwohl das Arbeitsministerium aufgrund eines Regierungsstillstands im Oktober keine wichtigen Daten erheben konnte, lässt sich durch Interpolation zwischen der Arbeitslosenquote von 4,4 % im September und 4,6 % im November schätzen, dass die Quote im Oktober etwa 4,5 % betrug. Diese Arbeitslosenzahlen der drei Monate entsprechen sehr genau dem von der Sahm Rule prognostizierten Anstieg, der auf eine bevorstehende Rezession hindeutet.
odaily Hinweis: Die Sahm Rule wurde von der ehemaligen Fed-Ökonomin Claudia Sahm entwickelt und ist ein Echtzeit-Indikator für Rezessionen, der auf der Arbeitslosenquote basiert. Wird der gleitende Dreimonatsdurchschnitt der US-Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte oder mehr gegenüber dem niedrigsten Dreimonatsdurchschnitt der letzten 12 Monate erhöht, wird der Indikator ausgelöst und gilt üblicherweise als frühes Signal für den Eintritt in eine Rezession.
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