Warum US-Amerikaner bis 2026 möglicherweise weniger Krypto-Bargeld halten werden – und warum die Politik der Bank of Japan für Bitcoin entscheidend ist
Mit dem verlangsamten Einkommenswachstum und einer schwächeren Beschäftigungsentwicklung könnten sich US-Amerikaner bis 2026 keine Investitionen in Kryptowährungen mehr leisten. Die jüngsten Daten zum US-Arbeitsmarkt zeigen, dass die finanzielle Situation der Haushalte im kommenden Jahr unter Druck geraten könnte.
Aktuelle Daten zeigen, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Oktober um etwa 105.000 zurückging, im November jedoch um rund 64.000 wieder anstieg. Dieser unausgeglichene Trend weckt Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Einkommenswachstums.
Der erfahrene Investmentstratege Kevin Gordon hob hervor, dass Daten in einem Beitrag auf X zeigen, dass schwaches Beschäftigungswachstum und verlangsamtes Lohnwachstum zu einem Rückgang des verfügbaren Einkommens führen.
Gordon erklärte, dass dieser Trend die Menge an überschüssigem Bargeld, die Haushalte normalerweise für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen aufwenden, begrenzen könnte.
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Altcoins sind auf den Zufluss frei verfügbarer Mittel von Privatanlegern angewiesen
Interessanterweise spielen Privatanleger eine zentrale Rolle auf dem Kryptowährungsmarkt, insbesondere außerhalb des Bitcoin-Marktes. Analysten weisen darauf hin, dass Altcoins stärker auf die frei verfügbaren Mittel von Privatanlegern angewiesen sind.
Wenn Haushaltsbudgets enger werden, sinkt in der Regel die Nachfrage nach diesen Vermögenswerten. Im Gegensatz dazu profitiert Bitcoin von einer breiteren Beteiligung, einschließlich institutioneller Investoren und Exchange Traded Funds.
Die Politik der Federal Reserve bleibt wichtig, aber die Bargeldreserven der Haushalte bestimmen die wirtschaftliche Untergrenze.
Obwohl eine Abkühlung des Arbeitsmarktes der Federal Reserve Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik geben könnte, glauben Analysten, dass alleinige Liquidität den Rückgang der Haushaltseinkommen nicht vollständig ausgleichen kann.
Ein lockeres Finanzumfeld kann die Vermögenspreise in die Höhe treiben, aber von Liquidität getriebene Aufwärtsbewegungen sind oft sehr empfindlich gegenüber breiteren wirtschaftlichen Veränderungen. Daher könnte der Kryptowährungsmarkt zunehmend von globalen geldpolitischen Entscheidungen und weniger von der Nachfrage der Privatanleger abhängen.
Die Politik der Bank of Japan rückt Yen-Carry-Trades ins Rampenlicht
Der Fokus der Märkte richtet sich nun auch auf die Bank of Japan, die signalisiert hat, ihre jahrzehntelange Politik der extrem niedrigen Zinssätze schrittweise zu beenden. Die Märkte erwarten, dass die Bank of Japan die Zinsen um etwa 25 Basispunkte anheben wird, was den Leitzins Japans auf etwa 0,75 % bringen würde.
Der Krypto-Kommentator Mister Crypto sagte, dass Investoren der Bank of Japan zunehmend Aufmerksamkeit schenken, da sie einen Einfluss auf die globale Liquidität hat.
Ein weiterer Marktbeobachter, NoLimit genannt, warnte, dass er glaubt, dass die Änderung der japanischen Politik einen direkten Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben könnte. Er prognostiziert, dass Bitcoin in den nächsten fünf Tagen stark fallen könnte.
Lark Davis, ein Krypto-Analyst und Pädagoge, wies darauf hin, dass historische Daten zeigen, dass der Bitcoin-Preis nach früheren Zinserhöhungen der Bank of Japan gefallen ist.
Davis erklärte, dass Bitcoin nach der Zinserhöhung im März 2024 um etwa 27 % fiel, nach der Zinserhöhung im Juli 2024 um etwa 30 % und nach der Zinserhöhung im Januar 2025 um etwa 31 %. Er wies außerdem darauf hin, dass Bitcoin bereits um etwa 7 % gefallen ist, da Händler ihre Positionen vor der Veröffentlichung der neuesten politischen Erwartungen anpassen.
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Steigende Zinssätze in Japan könnten zu einer Aufwertung des Yen führen. und die Attraktivität von Yen-Carry-Trades verringern. Bitcoin war lange Zeit eine wichtige Quelle globaler Liquidität. Analysten sagen, dass diese Veränderung Druck auf gehebelte Vermögenswerte wie Bitcoin ausüben könnte, da Zwangsliquidationen die Preisvolatilität verstärken.
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