10x Research: Die Gewinne auf dem Prognosemarkt werden von einer kleinen Elite angetrieben, während die Mehrheit der Teilnehmer eher als „emotional getriebene Wettende“ agiert.
ChainCatcher Nachricht, 10x Research stellte in der neuesten Forschungsreihe (Teil 2) fest, dass Prognosemärkte sich zwar oft als „kollektive Intelligenz“ präsentieren, aber die Daten zeigen, dass die Genauigkeit und der Gewinn des Marktes hauptsächlich von einer sehr kleinen Anzahl informationsüberlegener professioneller Trader stammen und nicht von den Massen.
Laut Bericht ähnelt das Verhalten der meisten Nutzer eher dem von Sportwetten, wobei sie Erzählungen, emotionale Anreize und Wetten mit langen Quoten bevorzugen; im Gegensatz dazu erzielt eine kleine professionelle Gruppe systematisch stabile Erträge, indem sie Wahrscheinlichkeiten bepreist, Risiken absichert, Orderflow-Ungleichgewichte nutzt und auf erwartete Konvergenz setzt.
Im ersten Teil der 10x Research-Studie wurden bereits die strukturellen Wendepunkte der Prognosemärkte analysiert, darunter das beschleunigte Liquiditätswachstum, die zunehmende regulatorische Klarheit sowie der beschleunigte Einstieg von Institutionen und Privatanlegern. Es wurde darauf hingewiesen, dass die frühen Vorteile neuer Märkte in der Regel von „informationsüberlegenen Akteuren“ erfasst werden. Im dritten Teil werden zehn umsetzbare Handelsrahmen und praktische Fallstudien für Prognosemärkte vorgestellt.
Das Team ist der Ansicht, dass Prognosemärkte sich bis 2026 weiter ausdehnen werden und dass jetzt ein entscheidendes Zeitfenster ist, um die Handelsstruktur zu überprüfen: „Es ist entscheidend, die Kernmechanismen zu verstehen, bevor die Liquidität noch tiefer wird und einfache Arbitragemöglichkeiten verschwinden.“
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