Trumps Bitcoin-Statue entfacht Konflikt zwischen Politik und Krypto
- Eine 12 Fuß hohe goldene Statue von Trump, der einen Bitcoin hält, wurde enthüllt, als die Fed Zinssenkungen ankündigte.
- Investoren hinter der Aktion starteten einen Memecoin, um ihre Stimme in digitalen Foren zu verstärken.
- Bitcoin stand im Mittelpunkt, als die Zinssenkung der Fed eine Mischung aus politischer und Krypto-Debatte auslöste.
Am 17. September erschien vor dem US-Kapitol eine 12 Fuß hohe goldene Statue von Donald Trump, der einen Bitcoin hält. Die Installation, geschaffen von einer Gruppe von Memecoin-Erstellern, fiel mit der ersten Zinssenkung der Federal Reserve in diesem Jahr zusammen, einer Reduzierung um einen Viertelpunkt. Die Statue steht an der 3rd Street gegenüber dem Union Square, in Richtung Capitol Hill, und ist eine Meile vom Weißen Haus entfernt. Sie wurde als Hommage an Trumps Rolle bei der Förderung von Bitcoin und dezentraler Technologie beschrieben.
Eine die Installation unterstützende Webseite erklärte, sie ehre Trumps „unerschütterliches Engagement für die Förderung der Zukunft der Finanzwelt durch Bitcoin und dezentrale Technologien“. Die Enthüllung wurde zeitlich auf Entwicklungen der Finanzpolitik abgestimmt, die die Märkte bewegten. Die Entscheidung der Fed, die Kreditkosten zu senken, wurde als Impuls für risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen gesehen. Darüber hinaus hat die Verbindung zwischen Trump und Bitcoin die Politik zu einer Bühne für Spektakel gemacht.
Die Symbolik der Statue
Die Schöpfer, eine Gruppe von Krypto-Investoren, nannten sie die „Donald J. Trump Golden Statue“ (DJTGST). Sie erklärten, sie solle eine Diskussion über die Rolle der Fed bei der Gestaltung des Geldes und den Übergang zu digitalen Währungen anstoßen.
Hichem Zaghdoudi, einer der Organisatoren, sagte Quellen, dass die Statue entworfen wurde, um Gespräche über die Zukunft staatlich ausgegebener Währungen zu entfachen, und beschrieb sie als ein Symbol, an dem sich Politik und Finanzen kreuzen.
Weiterhin erklärte Zaghdoudi, dass die Statue ein Zeichen der Dankbarkeit sei und Trumps Präsidentschaft dafür verantwortlich mache, die breite Akzeptanz von Bitcoin und das institutionelle Engagement vorangetrieben zu haben. Bemerkenswert ist, dass Trump sich selbst als „Bitcoin-Präsident“ positioniert hat, die Krypto-Community umwirbt und in seiner Kampagne bedeutende Unterstützung aus der Branche sichert. Das finanzielle Engagement seiner Familie im Kryptobereich hat Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten geweckt, da die Aufsichtsregeln gelockert wurden.
Verwandt: Eric Trump-unterstütztes American Bitcoin wird an der Nasdaq gehandelt
Memecoin-Kultur trifft auf Politik
Nach der Errichtung der Statue schufen die Organisatoren einen mit der Statue verbundenen Memecoin und bewarben ihn über Livestreams. Der digitale Token wurde, wie die Statue, Teil des größeren Spektakels.
In einem Livestream erklärte ein Organisator, dass die Statue aus einem harten Schaumstoff gefertigt wurde, um sie leicht und handhabbar zu halten. Darüber hinaus kursierten mehrere Beiträge online über die Vorbereitung der Statue. Marktbeobachter erklärten, dass die Statue zeigt, dass die Legitimität von Krypto nicht nur durch Code oder Märkte, sondern auch durch Optik und politisches Theater geprägt wird.
Der Beitrag Trump’s Bitcoin Statue Stirs Clash of Politics and Crypto erschien zuerst auf Cryptotale.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.
Die Wall Street fügt Lululemon (LULU.US) einen weiteren Short hinzu! Nachdem der Aktienkurs seit dem Höchststand um 81% eingebrochen ist, warnt BMO vor weiteren schwierigen Zeiten.
BMO Capital Markets ist der Ansicht, dass die Rückkehr von Lululemon in die Gewinnzone weder ein schneller noch ein leichter Prozess sein wird. Das Unternehmen für Sportbekleidung überlässt den Wettbewerbern zunehmend Marktanteile, und der Rückgang der Verkaufszahlen verschärft sich weiterhin.


Wird das "Abfederungspolster" der US-Aktien verschwinden?

