Laut Hartnett von Bank of America ist die Zinssenkungserwartung der entscheidende Faktor für Kapitalströme.
智通财经2026/10/09 12:07(1) Hartnett von Bank of America wies darauf hin, dass Money Market Fonds in der vergangenen Woche Nettozuflüsse von etwa 166 Milliarden US-Dollar verzeichneten – das größte wöchentliche Zuflussvolumen seit April 2020, was zeigt, dass noch immer große Geldsummen am Rand auf eine bessere Gelegenheit warten. (2) Hartnett betonte, dass ohne eine anhaltende Zinssenkung der Federal Reserve dieses Bargeld nicht leicht in risikoreiche Anlagen fließen werde, sprich: „Keine Zinssenkung, kein Einsatz von Bargeld.“ (3) Für den Aktienmarkt empfiehlt Bank of America vor den Midterm-Wahlen eine defensive Haltung; man erwartet, dass der Markt um etwa 10 % volatil bleibt. (4) Im Technologiesektor empfiehlt Bank of America vorerst keine weiteren Zukäufe und erwartet, dass die großen Technologiekonzerne besser abschneiden werden als der Halbleitersektor. (5) Für Anleihen schlägt Bank of America vor, 30-jährige US-Staatsanleihen zu kaufen, wenn die Renditen ihren Höhepunkt erreicht haben. (6) Bei Small Caps und Real Estate Investment Trusts sieht Bank of America selektive Kaufgelegenheiten. (7) Gold und Rohstoffe sollten laut Bank of America weiterhin gehalten werden. (8) Bei den Emerging Markets rät Bank of America ebenfalls zur weiteren Halteposition und betont das Potenzial des chinesischen Technologiesektors. (9) Aus Marktbreitensicht haben etwa die Hälfte der globalen Aktienindizes ihre wichtigen gleitenden Durchschnitte unterschritten. (10) Der Bull & Bear-Index von Bank of America ist von 8,8 auf 8,1 gesunken und befindet sich weiterhin in der Verkaufszone. (11) Insgesamt bleibt die Markstimmung vorsichtig; Kapitalflüsse sind stark an Zinssenkungserwartungen gebunden. Weiterhin im Fokus stehen die geldpolitischen Weichenstellungen der Federal Reserve und Sorgen über mögliche Marktauswirkungen der Trump’schen Zoll-Statements.
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