Die weltweiten Anleiherenditen gehen zurück, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sinkt auf 4,99%.
Die weltweiten Anleiherenditen gaben am Donnerstag nach und beruhigten damit die zuvor unter Druck stehenden Märkte. Zuvor hatte die US-Notenbank die Zinsen erhöht, während Waller versprach, die Inflation einzudämmen, und die Anleger auf die Entscheidung der Bank of Japan am Freitag warteten. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel um 3 Basispunkte auf 4,99 % und beendete damit eine achttägige Aufwärtsserie. Die Renditen von Staatsanleihen mit gleicher Laufzeit in Australien und Japan gingen um jeweils 3 Basispunkte bzw. weniger als 1 Basispunkt zurück. Byron Anderson, Leiter des Bereichs Fixed Income bei Laffer Tengler Investments, erklärte, dass der Federal Reserve keine andere Wahl bleibe, als die Zinsen zu erhöhen, da der Anleihemarkt sonst mit noch größeren Verkäufen konfrontiert sein könnte. Die aktuelle Markterzählung stehe im Widerspruch zur Strategie der Federal Reserve, was auf eine höhere Volatilität hindeute; eine einzelne Zinssenkung könne die Anleihemärkte nicht langfristig beruhigen und werde das Inflationsproblem nicht lösen. Hebe Chen, Marktanalystin bei Vantage Global Prime, sagte, dass für den Anleihemarkt dies eher langfristige Schatten als einen kurzen Sturm hinterlassen könnte. Die kurzfristigen Renditen müssten die Möglichkeit einer weiteren Straffung durch die Federal Reserve einpreisen, während die langfristigen ohnehin bereits mit Inflation, umfangreicher Emission und Haushaltsfragen zu kämpfen hätten. Auch wenn die ersten Schwankungen nachlassen, könnte die Attraktivität höherer Renditen weiterhin bestehen bleiben.
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