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Die Ölpreise und die Renditen von US-Staatsanleihen steigen gleichzeitig, der US-Dollar wird stärker und Nicht-US-Währungen stehen unter Druck.

Die Ölpreise und die Renditen von US-Staatsanleihen steigen gleichzeitig, der US-Dollar wird stärker und Nicht-US-Währungen stehen unter Druck.

智通财经智通财经2026/09/15 07:31
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1. Am Dienstag stieg der US-Dollar-Index auf ein Zwei-Wochen-Hoch und wird derzeit bei etwa 99,65 gehandelt, was einem Anstieg von etwa 0,18 % entspricht. Der sprunghafte Anstieg der Ölpreise trieb die Renditen von US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 2007, was die Markterwartungen auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve in dieser Woche weiter verstärkte. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe kehrte im asiatischen Handel den Rückgang vom frühen Morgen um und erreichte mit 5,0266 % den höchsten Stand seit 2007. 2. Die Houthi-Milizen aus dem Jemen griffen Saudi-Arabien an, die Verhandlungen der Golfstaaten mit Iran wurden verschoben, was den Brent-Rohölpreis auf etwa 107,5 US-Dollar pro Barrel trieb und damit nahe an ein Viermonatshoch brachte. Das CME FedWatch Tool zeigt an, dass der Markt eine Wahrscheinlichkeit von etwa 93 % für eine Zinserhöhung der Federal Reserve am Mittwoch erwartet. Analysten der OCBC Bank wiesen darauf hin, dass der Anstieg der Ölpreise, höhere US-Anleiherenditen und eine schwächere Risikobereitschaft zusammen den US-Dollar auf breiter Front stärken. Allerdings seien die Zinserhöhungserwartungen bereits vollständig eingepreist; für einen weiteren Anstieg des US-Dollars müsste die Federal Reserve noch deutlichere Signale für eine Straffung geben.3. Bei den wichtigsten Währungen fiel der Euro gegenüber dem US-Dollar auf etwa 1,1532 und näherte sich damit einem Monatstief an; das Pfund fiel um 0,25 % auf 1,3463 und erreichte ein Tief von über einem Monat, wobei schwache britische Arbeitsmarktdaten das Pfund zusätzlich belasteten; der Yen fiel von seinem Siebenmonatshoch zurück, der US-Dollar stieg zwischenzeitlich um 0,4 % auf 154,95 gegenüber dem Yen und erreichte ein Wochenhoch, wobei der Markt jedoch davon ausgeht, dass die Bank of Japan am Freitag die Zinsen erhöhen wird. Der Neuseeland-Dollar fiel gegenüber dem US-Dollar um 0,35 %, der australische Dollar um 0,3 %.4. Der US-Arbeitsmarktbericht für August übertraf die Erwartungen deutlich, und der Anstieg des Verbraucherpreisindexes beschleunigte sich, was die Erwartungen einer Zinserhöhung der Federal Reserve am Mittwoch weiter stärkte. Ökonomen gehen davon aus, dass bis Ende März mindestens eine weitere Zinserhöhung erfolgen wird. Analysten von BCA sind der Meinung, dass der Inflationsausblick vom Ölpreis abhängt, das allgemeine Makroumfeld jedoch keine stärkeren Zinserhöhungen als die aktuell eingepreiste Zinskurve unterstützt. Der weitere Spielraum für eine harte Linie bleibt begrenzt, was eine steilere Zinskurve unterstützt, während das Aufwärtspotenzial des US-Dollars ebenfalls begrenzt ist.
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