Gold pendelt um 4.400 US-Dollar und wartet auf Hinweise durch die US-CPI-Daten
Huizhou-Net am 8. September —— Die US-Arbeitsmarktdaten für August fielen deutlich besser aus als vom Markt erwartet: Nichtlandwirtschaftliche Beschäftigung stieg um 162.000, die Arbeitslosenquote blieb bei 4,1%. Dies erhöhte die Erwartungen einer Zinserhöhung im September, woraufhin Gold unter Druck geriet und auf etwa 4.400 US-Dollar zurückfiel. Da diese Woche aufeinanderfolgend US-PPI und CPI veröffentlicht werden, wird Gold kurzfristig weiterhin von den Schwankungen des US-Dollar und der US-Staatsanleiherenditen beeinflusst. Allerdings bieten steigende Energiepreise, Inflationsrisiken und die langfristige Nachfrage nach Goldanlagen weiterhin eine gewisse Unterstützung für den Goldpreis.
Gold setzte zu Wochenbeginn seine Schwäche fort, und Spot-Gold fiel während der asiatischen Frühhandelssitzung zeitweise auf
Nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten wurde die Preisgestaltung am Zinsmarkt schnell angepasst. Aktuell liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank am 16. September die Zinsen um 25 Basispunkte anhebt, bei
Es bleibt jedoch schwierig, allein anhand der Arbeitsmarktdaten den mittelfristigen Trend für Gold zu beurteilen. Der Markt muss nun prüfen, ob die Widerstandskraft der US-Wirtschaft auf die Inflation übergeht. Bleibt der Arbeitsmarkt stark und treiben steigende Energiepreise die Kosten noch weiter, könnte das Zinsniveau der USA länger hoch bleiben, wodurch Gold kurzfristig einem größeren Bewertungsdruck ausgesetzt wäre; umgekehrt, wenn die bald veröffentlichten Inflationsdaten nicht weiter zunehmen, könnte der durch die Arbeitsmarktdaten hervorgerufene hawkishe Impuls allmählich wieder nachlassen.
Der Markt richtet den Fokus diese Woche bereits von Arbeitsmarktdaten auf Inflationsindikatoren. Der US-Produzentenpreisindex (PPI) für August wird am
Besonders aufmerksam wird zurzeit die Übertragung von Energiekosten auf die Endinflation verfolgt. Wenn PPI und CPI höher ausfallen als erwartet, könnten die Zinserhöhungserwartungen weiter steigen, wodurch für US-Dollar und Anleiherenditen weiterhin Aufwärtspotenzial besteht und Gold möglicherweise erneut den Bereich um 4.400 US-Dollar oder niedriger testet. Umgekehrt, wenn die Kerninflation moderat bleibt, könnten die durch die Arbeitsmarktdaten entstandenen restriktiven Erwartungen wieder zurückgehen und ein schwächerer US-Dollar Gold eine Erholungsmöglichkeit bieten. Der Markt erwartet aktuell für das PPI-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr etwa
Beachtenswert ist, dass die aktuelle Korrektur bei Gold nicht notwendigerweise eine fundamentale Änderung der langfristigen Aufwärtslogik darstellt. Gold hat zuvor eine signifikante Aufwärtsbewegung erlebt und die Teilnehmerstruktur am Markt hat sich verändert – neben kurzfristigen spekulativen Geldern bilden die langfristige Anlage-Nachfrage, der physische Markt und der Derivatemarkt weiterhin eine wichtige Unterstützung. Daher sollte der Fokus darauf liegen, wie gut der Rücksetzer von der Spitze aufgenommen wird, anstatt einen kurzfristigen Abwärtstrend vorschnell als Trendwende zu deuten.
Aus Sicht der globalen Portfolio-Struktur befindet sich Gold weiterhin in einer komplizierten makroökonomischen Lage. Einerseits unterdrücken die Erwartungen steigender US-Zinsen, die höheren Anleiherenditen und die temporäre Stärke des US-Dollar die Bewertung von Gold direkt; andererseits können die Inflationsrisiken durch steigende Energiepreise, die divergierende Zinspfade weltweit sowie die Nachfrage nach sicherer Anlage den Wert von Gold erhöhen. Daraus resultiert, dass Gold in nächster Zeit wahrscheinlich das Muster zeigt
Betrachtet man die Tagesstruktur, befindet sich Spot-Gold aktuell klar in einer Abwärtskorrektur. Nach dem Rückgang auf etwa 4.410 US-Dollar nähert sich der Preis einem wichtigen Unterstützungbereich. Die Markt-Dynamik bleibt schwach, aber eine eindeutige mittelfristige Trendumkehr ist noch nicht zu erkennen. Wenn 4.400 US-Dollar effektiv gehalten werden kann, besteht Potenzial für eine Erholung; oben gilt besonderes Augenmerk
Auf 4-Stunden-Basis zeigt sich Gold weiterhin in einer leicht schwachen, volatilen Struktur. Der schnelle Rückgang nach den NFP-Daten hat das kurzfristige gleitende Durchschnittssystem belastet, die Markt-Dynamik ist noch nicht vollständig zurückgekehrt und der Markt wartet aktuell auf eine klare Richtung bei den Inflationsdaten. Kann Gold sich oberhalb von 4.400 US-Dollar stabilisieren und erneut 4.465 US-Dollar durchbrechen, könnte der Raum für eine kurzfristige Erholung geöffnet werden; bleibt die Erholung jedoch an der 4.465-US-Dollar-Marke stecken, bleibt die Kontrolle kurzfristig bei den Bären. Bei signifikantem Unterschreiten der 4.400 US-Dollar könnte der Markt weiter die Zone um 4.350 US-Dollar testen und sogar Käufer im noch niedrigeren Support suchen.
Zusammenfassend steht Gold derzeit im klassischen
Die überraschend starken US-NFP-Daten für August haben den größten kurzfristigen Druck für Gold wieder auf
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