Der Liquid-Angreifer hat 3.400 BTC zurückgegeben, etwa 600 BTC sind noch ausstehend.
Laut ChainCatcher hat ein Angreifer, der sich selbst als „White-Hat-Hacker“ bezeichnet, nachdem er etwa 4.000 BTC aus dem Liquid Network abgezogen hatte, am Montag 3.400 davon (rund 269,2 Millionen US-Dollar) an die föderale Wallet der Sidechain zurückgegeben und damit etwa 85 % der Mittel wiederhergestellt. Der Vorfall begann am Sonntag, als ein Kunde 4.000 L-BTC an den Peg-Out-Service von SideSwap sendete. Über eine Bitcoin-Transaktionsnachricht gab sich der Angreifer als „White-Hat-Hacker“ aus und forderte eine Behebung der Schwachstelle. Blockstream schickte daraufhin eine signierte Nachricht mit dem Inhalt, dass „die Brückenknoten gepatcht wurden und die Rückgabe der Gelder sicher ist“, woraufhin der Angreifer die Überweisung vornahm. Dennoch befinden sich etwa 598,5 BTC (ungefähr 47 Millionen US-Dollar) weiterhin auf den betreffenden Adressen. Der Chief Technology Officer von Ledger, Charles Guillemet, äußerte Zweifel an der Bezeichnung „White Hat“ und erklärte, dass es sich im Fall einer on-chain-Aushandlung über eine Kryptoprämie eher wie Erpressung anfühle. Liquid hat die Brückenknoten deaktiviert und die Börsen gebeten, L-BTC-Ein- und Auszahlungen auszusetzen, doch es gibt bislang keinen Zeitplan für die Wiederherstellung des regulären Betriebs oder Informationen zum weiteren Umgang mit den verbleibenden Geldern.
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