Neuer Fortschritt beim US-Japan-Investitionsabkommen im Wert von 550 Milliarden US-Dollar: Die zweite Runde von Projekten im Wert von 73 Milliarden US-Dollar wird umgesetzt, wobei KI und Halbleiter als wichtigste Kooperationsbereiche gelten.
Der japanische Wirtschaftsminister Akazawa Ryosei erklärte, dass eine Investitionsinitiative im Gesamtwert von 550 Milliarden US-Dollar, die Teil eines im vergangenen Jahr mit den USA geschlossenen Handelsabkommens ist, Fortschritte macht.
Laut der APP von Zhihui Finance hat Ryosei Akazawa, Japans Wirtschaftsminister, erklärt, dass im Rahmen eines im vergangenen Jahr mit den USA geschlossenen Handelsabkommens eine Investitionsinitiative im Gesamtwert von 550 Milliarden US-Dollar Fortschritte macht.
"Wir werden weiterhin eng mit den USA zusammenarbeiten", sagte Ryosei Akazawa. Dies äußerte er gegenüber Journalisten, nachdem er am Freitag in Washington mit US-Handelsministerin Rutnik sowie dem US-Handelsbeauftragten Jamison Greer zusammengetroffen war.
Ryosei Akazawa weigerte sich, zu Details der dritten Projektphase dieses Abkommens Stellung zu nehmen. Bisher wurden zwei Projektphasen angekündigt, darunter Transaktionen im Rohstoffbereich und Kraftwerke. Er betonte, dass die Gespräche über künstliche Intelligenz (AI) und Chips ein "sehr bedeutendes Gewicht" haben werden.
"Mit dem wachsenden Einfluss der Industrien für künstliche Intelligenz und Halbleiter entwickeln und realisieren wir weiter Projekte, die zu einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit beitragen", sagte Ryosei Akazawa.
Diese Investitionsinitiative in Höhe von 550 Milliarden US-Dollar zielt darauf ab, eine Investitionswelle Japans in zentrale US-Industrien anzustoßen und stellt das Herzstück des im letzten Jahr verhandelten Zollabkommens dar. Gemäß diesem Abkommen erklärte sich US-Präsident Trump bereit, die Zölle auf japanische Produkte auf 15 % festzulegen und die Autozölle zu senken – wobei die Automobilindustrie ein entscheidender Motor der japanischen Wirtschaft ist.
In der ersten Projektphase sollen 36 Milliarden US-Dollar in amerikanische Projekte in den Bereichen Öl, Erdgas und Mineralien investiert werden, darunter eine Gaseinrichtung im Bundesstaat Ohio. Die zweite Phase sieht Investitionen von 73 Milliarden US-Dollar in ein Kernkraftwerksprojekt in Tennessee und Alabama sowie in Gaskraftwerke in Pennsylvania und Texas vor.
Ryosei Akazawa berichtete, dass beide Seiten bestätigt haben, dass es keine zusätzlichen Zölle auf japanische Produkte außerhalb des im vergangenen Jahr getroffenen Abkommens geben wird.
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