POSCO International hat ein neues Pilotprojekt zur Handelsfinanzierung abgeschlossen, das reale Handelsforderungen in blockchain-basierte Vermögenswerte umwandelt. Das südkoreanische Handelsunternehmen nutzte für das Projekt die Avalanche-Infrastruktur. Olea stellte Kapital zur Verfügung und erwarb die tokenisierten Forderungen im Rahmen des Pilotprojekts.
Am Pilotprojekt waren POSCO International America, Intain und Olea beteiligt. Intain betreibt ein Layer-1-Netzwerk, das auf Avalanche-Technologie basiert. Der Prozess begann mit KI-Systemen, die Rechnungen, Versanddokumente und andere Handelsunterlagen überprüften. Diese Kontrollen halfen dabei, sicherzustellen, dass die zugrunde liegenden Transaktionen vor der Registrierung übereinstimmten.
Nach der Überprüfung erfasste Intain die Forderungen in seinem Netzwerk. Dadurch entstand eine transparente Eigentumshistorie für die Vermögenswerte. Außerdem übernahm Olea die Finanzierung mit eigenem Kapital.
POSCO International hat kürzlich ein ähnliches Modell über ein anderes Blockchain-Netzwerk getestet. Am 27. Juli arbeitete das Unternehmen mit LG CNS an einem Pilotprojekt für Forderungen mit Injective. Auch dieses Projekt stützte sich auf echte Handelsinformationen aus internationalen Aktivitäten.
Die beiden Pilotprojekte zeigen somit, dass POSCO International verschiedene Blockchain-Infrastrukturen testet. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 22,2 Milliarden US-Dollar und betreibt mehr als 80 Niederlassungen weltweit.
Neben der Tokenisierung planen die Partner, Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen zu prüfen. Zudem möchten sie digitale Treasury-Dienste entwickeln.
Diese Strategie könnte dazu beitragen, den Papieraufwand zu verringern und die Abwicklungseffizienz zu steigern. Für eine breite Einführung sind jedoch regulatorische Klarheit und institutionelles Vertrauen erforderlich.


