Web3: XRPL soll angeblich 2 Millionen KI-Agenten-Zahlungen verarbeitet haben
XRP übernimmt weiterhin die native Brückenfunktion im XRP Ledger (XRPL), wobei aktuelle Onchain-Daten und Community-Enthüllungen diese Funktion erneut ins Marktgeschehen rücken. In den vergangenen 72 Stunden routet die dezentrale Börse des XRPL automatisch Transaktionen über XRP, wenn der Pfad dadurch optimaler wird; gleichzeitig sollen laut Angaben etwa 2 Millionen Zahlungen von Onchain-AI-Agenten abgewickelt worden sein.
Automatische XRP-Routing innerhalb von 72 Stunden
Laut XRPL dUNL-Validator Vet ist XRP das native Brücken-Asset des XRPL. Wenn der direkte Handelsweg zwischen zwei Assets nicht ideal ist, wählt das System automatisch die Option „Asset A → XRP → Asset B“, um bessere Liquidität oder einen günstigeren Preis zu erzielen.
Dieser Mechanismus basiert nicht auf zusätzlichen Smart Contracts und benötigt keine Drittanbieter-Brückendienste, sondern ist direkt im XRPL-Protokoll integriert. Die Artikel zitierten Daten zeigen, dass in den letzten 72 Stunden 0,16 % des XRPL DEX-Volumens über diese automatische Brückenmechanik abgewickelt wurden.
AI-Agenten-Zahlungen schaffen neue Anwendungsfelder
Eine weitere erwähnte Statistik stammt von RippleXity. Demnach wurden auf XRPL bereits rund 2 Millionen Zahlungen zwischen AI-Agenten beglichen. Laut dem Bericht sind solche Aktivitäten besonders geeignet für Mikrosettlements zwischen Maschinen, etwa für API-Aufrufe, Datenkäufe, Nutzung von Rechenleistung und Bezahlung digitaler Services.
Die Meldung gibt außerdem einen Vergleich: Bei einer Mindestgebühr von 0,30 US-Dollar pro Transaktion per Bankkarte würden 2 Millionen Transaktionen etwa 600.000 US-Dollar kosten; berechnet man jedoch mit dem XRPL-Netzwerkentgelt von 0,00001 XRP pro Transaktion, verbrauchen 2 Millionen Transaktionen insgesamt nur 20 XRP — vorausgesetzt, die Gebühr bleibt konstant.
Zahlungen und Liquidität im selben Ledger gebündelt
Für automatisierte Software, die häufig Mikrozahlungen initiieren muss, ist diese Kostenstruktur besonders praktikabel. Das bedeutet auch, dass AI-Agenten hochfrequente Kleinzahlungen abwickeln können, ohne Bankkarten, Bankkonten oder traditionelle Clearing-Zeiten zu benötigen.
Im Bericht wird außerdem erwähnt, dass der native DEX des XRPL direkt Onchain-Liquidität für dieses Modell bereitstellt. Nach Empfang eines Assets kann ein AI-Agent theoretisch direkt im Ledger den Tausch vollziehen, ohne Assets auf eine externe Plattform übertragen zu müssen. Mit zunehmender AI-Agenten-Aktivität bei Zahlungen und Onchain-Transaktionen verstärkt sich die Brücken- und Settlement-Funktion von XRP im XRPL weiter.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Baird hebt das Kursziel für Airbnb auf 200 US-Dollar an
Britische Politik bleibt unbeständig, Großkonzerne verlassen das Land: BP macht mit konsequentem Konzernumbau weiter und trennt sich von Nordsee-Geschäft – potenzielle Käufer werden bekannt.
Das Nordseegeschäft des britischen Ölunternehmens hat das Interesse potenzieller Käufer geweckt, darunter Adura und NEO Next+.

Goldman Sachs: Bewertung "Kaufen" für ACM Research (ACMR.US) beibehalten, Kursziel 166 US-Dollar
Das Unternehmen ist der Ansicht, dass generative KI neue Anforderungen an SPE stellt, möglicherweise Veränderungen in der Wettbewerbslandschaft mit sich bringt und Hersteller mit starken Designfähigkeiten begünstigt.

