New York Fed: Die Inflationsprognose der US-Verbraucher für ein Jahr ist im Juli leicht auf 3,6 % gesunken, während die Arbeitslosenprognose gestiegen ist.
Die neueste Umfrage zu den Verbraucherwartungen der New York Fed zeigt, dass die Befragten eine Inflationsrate von 3,6% für das kommende Jahr erwarten, leicht unter den 3,7% vom Juni. Die Inflationserwartungen für die kommenden drei bzw. fünf Jahre bleiben unverändert bei 3,3% und 3,0%. Im Hinblick auf den Arbeitsmarkt erwarten die Verbraucher einen Anstieg der Arbeitslosenquote. Allerdings schätzen die Befragten im Vergleich zum Juni die Wahrscheinlichkeit, nach einem Jobverlust wieder eine neue Stelle zu finden, höher ein.
Ein am Freitag veröffentlichter Bericht der Federal Reserve Bank of New York zeigt, dass die Inflationserwartungen der US-Verbraucher im Juli gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert blieben, während die Einschätzungen der Haushalte zur aktuellen und zukünftigen finanziellen Lage sich verbessert haben.
Laut der neuesten Umfrage zu den Verbrauchererwartungen der Federal Reserve Bank of New York erwarten die Befragten für das kommende Jahr eine Inflationsrate von 3,6 %, was leicht unter dem Wert von 3,7 % im Juni liegt; die Inflationserwartungen für die nächsten drei beziehungsweise fünf Jahre bleiben unverändert bei 3,3 % beziehungsweise 3,0 %.
Die Erwartungen der amerikanischen Bevölkerung in Bezug auf die Inflationsentwicklung werden weiterhin stark durch den anhaltenden Preisdruck und durch die starken Schwankungen der Energiepreise beeinflusst, die sich aus der Lage im Nahen Osten ergeben.
Derzeit liegt das tatsächliche Inflationsniveau in den USA immer noch deutlich über dem Zielwert von 2 % der Federal Reserve. Deren Verantwortliche diskutieren daher aktiv darüber, ob eine weitere Anhebung der Zinssätze notwendig ist, um die Inflation zurück auf das Zielniveau zu bringen.
Bezüglich des Arbeitsmarktes erwarten die Verbraucher, dass die Arbeitslosenquote steigen wird und auch das Risiko von Arbeitslosigkeit zunimmt. Im Vergleich zum Juni sind die Befragten jedoch zuversichtlicher, im Falle eines Jobverlustes in Zukunft wieder eine neue Anstellung zu finden.
Der Bericht zeigt außerdem, dass die Verbraucher im Juli erneut davon ausgehen, dass die Benzinpreise im nächsten Jahr weiter steigen werden, während die Erwartung bezüglich des Anstiegs der Immobilienpreise für das nächste Jahr unverändert bei 3,2 % bleibt.
Gleichzeitig haben sich im Vergleich zum Juni die Bewertungen der US-Haushalte gegenüber ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Finanzlage jeweils verbessert. Die Befragten geben an, dass der Zugang zu Krediten derzeit schwieriger ist, erwarten jedoch, dass es in Zukunft einfacher werden dürfte, Kredit zu erhalten.
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