US-Dollar-Index Kursprognose: Wahrscheinlich findet er nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten eine Richtung
Der US-Dollar (USD) konsolidiert sich am Freitag gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern, während Anleger auf die Veröffentlichung der Nonfarm Payrolls (NFP) Daten der Vereinigten Staaten (US) für Juli warten, die um 12:30 GMT veröffentlicht werden.
Im späten europäischen Handel zeigt sich der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, nahezu unverändert bei etwa 99,92.
Anleger werden die US NFP-Daten genau verfolgen, da erwartet wird, dass diese einen erheblichen Einfluss auf die Zinserwartungen der Federal Reserve (Fed) haben werden.
Der Fokus des Dollars richtet sich auf US-Arbeitsmarktdaten, während sich die restriktive Haltung des FOMC mit fragilen Erwartungen trifft
Strategen bei DBS heben hervor, dass „die US-non-farm payrolls für Juli heute Abend anstehen und Analysten mit einem Wert von 80.000 rechnen.“ Sie merken an, dass „mit der restriktiven Ausrichtung des FOMC und drei Mitgliedern, die im Juli für eine Zinserhöhung gestimmt haben, der Arbeitsmarkt zu einem entscheidenden Faktor für den nächsten geldpolitischen Schritt der Fed geworden ist.“ In diesem Zusammenhang warnt DBS, dass „ein NFP-Wert unter 80.000 den USD belasten könnte, da dadurch die Erwartungen einer weiteren Zinserhöhung der Fed in diesem Jahr gedämpft würden.“
Auf globaler Ebene warten Anleger auf Klarheit über das Iran-Oman-Abkommen zur gemeinsamen Steuerung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus, einer wichtigen Passage für ein Fünftel der weltweiten Energieversorgung.
Technische Analyse des US Dollar Index
Der Dollar Index Spot handelt nahezu unverändert bei etwa 99,92 und behält einen bärischen kurzfristigen Trend bei, da er unter dem exponentiellen 20-Tage-Durchschnitt (EMA) bei 100,46 bleibt. Der Kurs bewegt sich in einer Seitwärtsbewegung, während der Relative Strength Index (RSI) bei 39,62 unter der neutralen 50-Linie bleibt, was darauf hindeutet, dass trotz der jüngsten Stabilisierung im Bereich von 100,00 weiterhin Abwärtsdruck dominiert.
Auf der Unterseite befindet sich eine unmittelbare strukturelle Unterstützung nahe dem unteren Bereich des abwärtsgerichteten Kanals bei 99,49–99,48, wo vorherige Tiefs und der Kanalboden eine wichtige Nachfragespalte bilden; ein Bruch unter diese Zone würde das Asset auf 99,00 bringen. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am Kanaldach bei etwa 100,04, gefolgt von einer stärkeren Angebotszone am 20-Tage-EMA bei 100,46; ein Tagesschluss über diesen Werten wäre erforderlich, um den bärischen Ton zu mildern und den Weg für eine nachhaltigere Erholung zu ebnen.
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