Dieses eher ungewöhnliche Geständnis erfolgte nach den größten Sicherheitsvorfällen mit Hardware-Wallets in der Geschichte von Bitcoin.
René Pickhardt, ein berühmter Bitcoin-Forscher und Entwickler des Lightning Network, erklärte in einem Beitrag auf X, dass er sich "zu sehr schämte", den wahren Grund zuzugeben, warum er nie viel Bitcoin gekauft hat.
"Trotz seines potenziellen Vorteils habe ich nie viel Bitcoin gekauft, weil mich Sicherheit und Schlüsselverwaltung immer beunruhigt haben", schrieb Pickhardt.
Laut dem deutschen Blockchain-Entwickler sind selbst perfekt generierte private Schlüssel nicht vor Speicher-Risiken, Softwarefehlern oder zukünftigen technischen Fortschritten geschützt.
Angreifer nutzten eine Schwachstelle aus, die mehrere Generationen der beliebten Coldcard Hardware-Wallet betraf. Laut Forschern ermöglichte die Schwachstelle, dass Seed-Phrasen unter bestimmten Bedingungen vorhersehbar wurden. Der Angriff hat bereits zur Entwendung von mehr als 1.755 BTC (mehr als 100 Millionen US-Dollar) geführt. Ein Opfer verlor angeblich rund 1,6 Millionen US-Dollar, obwohl er sein Wallet in einem Bankschließfach aufbewahrte.
Sicherheitsforscher bei Block führten die Schwachstelle auf die Implementierung des Zufallszahlengenerators zurück, der zur Erstellung von Wallet-Seed-Phrasen verwendet wurde.
Die Software erzeugte Entropie aus vorhersehbaren Werten, einschließlich Geräte-Seriennummern. Dadurch war es den Angreifern möglich, Wallet-Schlüssel nachzubilden und Gelder zu entwenden.
Eine weitere Debatte über Self-Custody
Die Bemerkungen von Pickhardt fanden bei einigen Nutzern Anklang, die anerkannten, dass das sichere Management von Bitcoin weiterhin einschüchternd bleibt.
Blockstream CEO Adam Back antwortete Pickhardt und sagte, dass "mit großer Macht von Inhabergeld auch große Verantwortung kommt, die eigenen Schlüssel nicht zu verlieren."
Einige haben zudem angemerkt, dass seine Bedenken hinsichtlich der Kryptografie fehl am Platz seien.



