Er behauptet, dass die Nutzerbasis der Branche weit vielfältiger ist, als Kritiker normalerweise glauben.
Über Stereotype hinaus
Alderoty sagte, dass das Etikett die Millionen von Amerikanern falsch beschreibt, die jetzt digitale Vermögenswerte besitzen.
Laut dem Ripple-Manager besitzen derzeit etwa 67 Millionen Amerikaner Kryptowährungen.
Er fügte hinzu, dass etwa ein Drittel der US-Krypto-Besitzer Frauen sind. Besonders bemerkenswert sei, dass mehr Besitzer über 55 Jahre alt sind als unter 25.
"Sie sind Lehrer, Bauarbeiter, Veteranen, Krankenschwestern, Eltern und kleine Unternehmer", schrieb Alderoty.
Seine Kommentare erfolgten als Antwort auf einen Meinungsartikel des Wall Street Journal, der den im Senat vorgeschlagenen CLARITY Act kritisierte.
Der Leitartikel erkannte an, dass der CLARITY Act endlich für regulatorische Klarheit sorgen würde. Das Redaktionsgremium der Zeitung argumentierte jedoch auch, dass die Gesetzgeber das Gesetz vor der Verabschiedung ändern sollten. Bestimmte Bestimmungen könnten Schlupflöcher schaffen, die es Krypto-Börsen erlauben, Stablecoin-bezogene Belohnungen anzubieten, die Zinszahlungen ähneln. Der Meinungsbeitrag äußerte zudem Bedenken hinsichtlich einiger Ausnahmen für bestimmte dezentrale Netzwerke.
Es gab eine schnelle Gegenreaktion aus der Krypto-Community. Blockchain Association CEO Ji Kim bezeichnete den Beitrag als "faktisch und juristisch ungenau".
Politische Skepsis bleibt bestehen
Alderoty argumentiert, dass das Eigentum an Kryptowährungen mittlerweile eine breite Querschnittsgruppe der amerikanischen Gesellschaft umfasst, politische Einstellungen gegenüber der Branche jedoch weiterhin gespalten sind.
Eine von der demokratischen Forschungsfirma Normington Petts durchgeführte Umfrage, die Semafor erhalten hat, ergab, dass 84% der Wähler in den Vorwahlen der Demokraten Kandidaten aus der Krypto-Branche negativ sehen. Laut der Umfrage wird Krypto von der Basis der Partei negativer betrachtet als Branchen wie Ölunternehmen, Wall Street Banken und Datenzentren.


