Kann sich die Stabilisierung und Erholung des Goldpreises fortsetzen? Institutionen sagen: „Dieses Mal ist es anders“
Quelle: Global Times
[Global Times Finanzen - Gesamtreportage] Im Osten der Zeitzone (UTC+8) in der Nacht des 7. August schlossen internationale Edelmetall-Futures überwiegend niedriger. COMEX Gold-Futures fielen um 0,15% auf 4298,70 US-Dollar pro Unze, COMEX Silber-Futures fielen um 0,81% auf 61,78 US-Dollar pro Unze.
Analysten meinen, dass das kollektive Stabilisieren der wichtigsten Zentralbanken weltweit zusammen mit der Abkühlung des US-Arbeitsmarktes die Inflationssorgen entschärft hat. Die erwartete Lockerung der Liquidität stützt zwar die Goldpreise, aber die Marktstimmung hat sich noch nicht vollständig gedreht, sodass es unter dem Tauziehen zwischen Bullen und Bären zu leichten Kursrückgängen kam.
Yide Futures berichtete kürzlich, dass in den letzten zwei Tagen verschiedene Edelmetallprodukte abwechselnd im Rampenlicht standen: Zuerst brachen Platin und Palladium aus, dann folgten Gold und Silber. Das gesamte Segment zeigte ein deutliches Ende der sechsmontigen Schwäche; der Wechsel zwischen Bullen und Bären ist phasenweise klar sichtbar.
Laut Analyse von Yide Futures zeigt ein Rückblick aus zeitlicher Perspektive, dass die Stabilisierung und Erholung des Goldpreises seit dem zweiten Test des Bodens Mitte Juli Unterstützung gefunden hat. Auch wenn die Preisentwicklung diesen Monat einige Schwankungen hatte, zeigte sich eine starke Elastizität: Zu Beginn und am Ende des Monats gab es jeweils Rückläufe, was auf Liquiditätsverbesserung und erhöhte Kaufkonfiguration zurückzuführen ist. Die Wiederentfachung der Konflikte Mitte des Monats erhöhte vorübergehend die Kosten für das Halten, aber die Zinsseite wurde hauptsächlich durch das gestiegene Laufzeitprämium getrieben, was die Erzählung von Ordnungskonstruktion stärkte und den Druck auf Gold insgesamt begrenzte.
Mit Blick auf die weitere Entwicklung glaubt Yide Futures, dass die aktuelle Goldpreisrallye sich möglicherweise von früheren unterscheidet und eine gewisse Nachhaltigkeit besitzen könnte. Hauptgrund dafür ist, dass die bisherigen wichtigen Negativpunkte – sowohl inländische als auch internationale Ordnungstransaktionen – die Höhepunkte bereits passiert haben. Einerseits zeigen die Daten zum Goldkauf durch Zentralbanken, dass die verkauften Positionen nach und nach von goldakkumulierenden Zentralbanken übernommen wurden. Andererseits ist die Markteinschätzung zum "dovish" Kern der US-Notenbank schwer zu verändern.
Yide Futures empfiehlt zudem, den aktuellen Preis nicht zu jagen, sondern bei geopolitischen Schwankungen oder negativen Wirtschaftsdaten den Preisrückgang zum Aufstocken zu nutzen.
Nachrichtenmäßig ergibt sich laut neuesten Statistiken der China Gold Association, dass der Goldverbrauch in China im ersten Halbjahr 511,412 Tonnen betrug, ein Plus von 1,23% gegenüber dem Vorjahr. Darunter: Goldschmuck 132,133 Tonnen, Rückgang um 33,88%; Goldbarren und Münzen 339,336 Tonnen, Zuwachs um 28,42%; Industrie- und sonstiger Goldverbrauch 39,943 Tonnen, Rückgang um 2,9%.
Redakteur: Zhu Henan

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