Amazon wird von Universal Electronics wegen Verletzung von Smart-Device-Patenten verklagt
Reuters2026/08/06 18:31Von Blake Brittain
6. August (Reuters) - Der Anbieter von Fernbedienungen und Smart-Home-Technologien Universal Electronics Inc UEIC.O hat Amazon AMZN.O am Donnerstag vor einem Bundesgericht in Kalifornien verklagt und dem E-Commerce-Riesen vorgeworfen, mit seinen Echo Smart-Lautsprechern, Fire TV Streaming-Geräten und anderen Produkten seine Patente verletzt zu haben.
UEI behauptet in der Klageschrift, dass Amazons Geräte – sowie die Apps für den Sprachassistenten Alexa und den Streamingdienst Prime Video – fünf Patente im Zusammenhang mit Fernbedienungstechnologie für verschiedene Arten von Smart-Produkten und Haushaltsgeräten verletzen.
Das in Scottsdale, Arizona, ansässige Unternehmen UEI forderte das Gericht auf, eine nicht näher bezifferte Schadensersatzzahlung sowie eine Anordnung zu erlassen, die Amazon die Patentverletzungen untersagt.
Sprecher von Amazon und UEI reagierten nicht umgehend auf Anfragen nach einer Stellungnahme zu der Klage.
Amazon hat sich bereits mit mehreren US-Patentrechtsklagen im Zusammenhang mit der Alexa-Technologie auseinandersetzen müssen. Eine Jury in Delaware entschied 2023, dass das Unternehmen dem Patentinhaber VB Assets 46,7 Millionen US-Dollar für die Verletzung von Patenten im Bereich Spracherkennung und Verarbeitung natürlicher Sprache schuldet.
Der Fall UEI lautet Universal Electronics Inc gegen Amazon.com Inc, U.S. District Court for the Central District of California, Nr. 8:26-cv-02117.
Für UEI: David Stein von Olson Stein, Stefan Szpajda von Folio Law Group
Für Amazon: Anwaltliche Vertretung noch nicht bekannt
(Berichterstattung von Blake Brittain in Washington)
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Goldman Sachs (GS.US), Morgan Stanley (MS.US) und andere Wall-Street-Großbanken üben Druck auf Anwaltskanzleien aus, die Gebühren zu senken, um die Vorteile der KI-Effizienz gemeinsam zu nutzen.
Goldman Sachs, Morgan Stanley und Citigroup haben Anwaltskanzleien mitgeteilt, dass die Gebühren gesenkt werden sollten, da die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) die Effizienz bei alltäglichen Aufgaben erheblich gesteigert hat.


Der japanische Aktienmarkt schloss mit einem Minus von 0,15 %.
Die Bank of America erhöht das Kursziel für Dell auf 505 US-Dollar.