Vereinigte Staaten: Kerninflationsdynamik dürfte im Juli zurückkehren – TD Securities
Ökonomen von TD Securities erwarten, dass der Kernverbraucherpreisindex (Core CPI) der Vereinigten Staaten (US) im Juli nach der einmaligen Schwäche im Juni wieder seinem Trend folgt. Sie prognostizieren einen Core CPI von 0,20 % m/m und 2,4 % y/y, mit einem Headline CPI von 0,15 % m/m und 3,4 % y/y. Sie sehen Aufwärtsrisiken, falls sich die schwachen Juni-Kategorien stärker erholen.
Im Juli wird erwartet, dass der CPI seine monatliche Dynamik wiedererlangt
"Wir erwarten, dass die CPI-Daten nächste Woche zeigen werden, dass die zugrundeliegende Inflation nach einmaligen Faktoren, die die Reihe im Juni überraschend nach unten zogen, wieder anstieg. Der Kernindex dürfte im Juli um 0,20 % m/m steigen. Der Dienstleistungssektor sollte der Haupttreiber auf der Oberseite sein, während die Preise für Kernwaren wahrscheinlich erstmals seit drei Monaten wieder zur Inflation beitrugen."
"Unsere Prognose für den Kern-CPI im Juli erwartet, dass Mieten und OER nach einer stärkeren als erwarteten Abkühlung im Juni leicht anziehen. Insgesamt dürfte sich das m/m-Profil wieder im Einklang mit seinem Trend vor der Anpassung im April bewegen. Wir rechnen mit 0,26 % bzw. 0,27 % m/m für Mieten und OER."
"Wir gehen davon aus, dass der Kern-CPI auf Jahresbasis um 2,4 % gestiegen ist, was ein Rückgang um 20 Basispunkte im Vergleich zum Juni bedeutet; ähnlich dürfte die Gesamtinflation um 10 Basispunkte auf 3,4 % y/y nachgegeben haben. Wir sehen die Risiken für unsere Prognosen auf der Oberseite, falls sich die einmaligen Rückgänge aus dem Juni stärker als erwartet erholen."
"Wir erwarten, dass der Headline CPI im Juli trotz der weiterhin belastenden Energiekomponente (Benzin: -2,9 % m/m) um 0,15 % m/m gestiegen ist. Im Gegensatz dazu dürfte die Lebensmittelinflation im Juli durch einen weiteren Anstieg der Lebensmittelpreise zusätzlichen Schwung gewonnen haben."
"Wir erwarten, dass sich der Kernbereich nach dem Höchststand im Mai bei 2,9 % y/y bis September weiterhin positiv entwickelt. Gleiches gilt für die Headline-Inflation, die ihren Jahreshöchststand vermutlich im Mai bei 4,2 % erreichte. Ihre Entwicklung bleibt jedoch vollständig abhängig von der endgültigen Lösung des Nahostkonflikts. Wir erwarten, dass beide Reihen im vierten Quartal wieder an Dynamik gewinnen."
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