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Japan greift zum ersten Mal seit drei Monaten am Devisenmarkt ein, um den Yen zu stützen, während der Markt den Fokus auf die Zinsentscheidung der japanischen Zentralbank legt.

Japan greift zum ersten Mal seit drei Monaten am Devisenmarkt ein, um den Yen zu stützen, während der Markt den Fokus auf die Zinsentscheidung der japanischen Zentralbank legt.

智通财经智通财经2026/07/31 08:14
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(1) Laut Marktinsidern hat Japan am Donnerstag zum ersten Mal seit drei Monaten auf dem New Yorker Markt interveniert, indem es Yen kaufte und US-Dollar verkaufte. Diese Intervention erfolgte, nachdem der Yen auf ein 40-Jahres-Tief gefallen war, und soll die Auswirkungen der steigenden Energiekosten auf die Lebenshaltungskosten abmildern. Der US-Dollar fiel gegenüber dem Yen zeitweise auf ein über zwei Monate tiefes Niveau von 159,22, doch am Freitag während der asiatischen Handelszeit setzte der Yen seine Abwärtsbewegung fort und notierte bei 160,07. US-Finanzministerin Yellen erklärte, dass Japan möglicherweise interveniert habe, und bezeichnete den Yen als „deutlich unterbewertet“.(2) Laut Nikkei haben die US-Behörden eine sogenannte „exchange rate inquiry“ (ein Vorzeichen für Interventionen) durchgeführt. Die japanische Finanzministerin Katayama Satsuki lehnte einen Kommentar ab, betonte jedoch, man reagiere „stets mit Dringlichkeit“. Der Staatssekretär für Finanzen, Mimura Jun, erklärte, man sei „jederzeit bereit, geeignete Maßnahmen zu ergreifen“. Marktberichten zufolge hat auch Südkorea am Donnerstag eine seltene koordinierte Aktion durchgeführt, den Dollar verkauft und so den Won auf den höchsten Stand seit neun Monaten getrieben.(3) Das Augenmerk der Märkte richtet sich nun auf die geldpolitische Entscheidung der Bank of Japan am Freitag und die Pressekonferenz von Gouverneur Ueda Kazuo. Es wird erwartet, dass die Zentralbank den Zinssatz bei 1 % belässt, aber möglicherweise ein Signal für künftige Zinserhöhungen gibt. Obwohl Washington Tokios Bemühungen, die Abwertung des Yen einzudämmen, offenbar unterstützt, hat das US-Finanzministerium im halbjährlichen Währungsbericht angedeutet, dass die Bank of Japan weitere Zinsschritte einleiten sollte. Analysten weisen darauf hin, dass Ueda Kazuo in einem Dilemma steckt: Einerseits muss er auf die vorsichtige Haltung der zurückhaltenden Regierung achten, andererseits muss er vermeiden, dass eine weitere Yen-Abwertung die Inflation anheizt.
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