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Die südkoreanischen Aktienmärkte erleben eine heftige Erholung! KOSPI steigt an einem Tag um 14% und stellt einen Rekord auf, Choi Tae-won greift selten bei SK Hynix zu – kann der Glaube an AI eine neue Dynamik bringen?

Die südkoreanischen Aktienmärkte erleben eine heftige Erholung! KOSPI steigt an einem Tag um 14% und stellt einen Rekord auf, Choi Tae-won greift selten bei SK Hynix zu – kann der Glaube an AI eine neue Dynamik bringen?

智通财经智通财经2026/07/31 08:14
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Nach dem dramatischen Ausverkauf an den ersten drei Handelstagen dieser Woche erlebte der südkoreanische Aktienmarkt heute (Freitag) eine regelrechte Erholungsrallye: Der Referenzindex KOSPI stieg im Tagesverlauf zeitweise um bis zu 14% und verzeichnete damit den größten Tagesgewinn seiner Geschichte.

Die APP von Zhihong Finance hat erfahren, dass nach den dramatischen Verkäufen in den ersten drei Handelstagen dieser Woche der südkoreanische Aktienmarkt heute (Freitag) eine epische Gegenreaktion erlebte. Der Leitindex KOSPI stieg zeitweise um bis zu 14 % und verzeichnete damit den größten Tagesanstieg seiner Geschichte. Die Technologieriesen SK Hynix und Samsung Electronics führten die Erholung an und kletterten jeweils um 28 % bzw. 26 %. Hinter dieser Umkehr steht die wiedergewonnene Zuversicht im globalen KI-Investment-Narrativ sowie seltene „Bottom-Fishing“-Signale der Konzernlenker, die vorübergehend die durch hohe Hebelwirkung ausgelöste Liquiditätskrise zurückdrängten.

Die südkoreanischen Aktienmärkte erleben eine heftige Erholung! KOSPI steigt an einem Tag um 14% und stellt einen Rekord auf, Choi Tae-won greift selten bei SK Hynix zu – kann der Glaube an AI eine neue Dynamik bringen? image 0

Doppelter Rückenwind entfacht Erholungsdynamik: Vom „Deleveraging-Stempel“ zum „Vertrauensschub“

Zu Wochenbeginn stürzte der südkoreanische Aktienmarkt in eine technische Baisse; der KOSPI-Index brach innerhalb nur drei Handelstagen um 17 % ein. Zwei Kernfaktoren lösten diesen Absturz aus: Zum einen gab es erhebliche Zweifel am Return on Investment der enormen KI-Kapitalausgaben der globalen Tech-Giganten; zum anderen wuchs die Sorge über den zunehmenden Wettbewerb bei Speicherchips aus China. Zusätzlich verstärkten im Mai eingeführte Hebelprodukte die Volatilität, sodass hochgehebeltes Kapital zu Zwangsverkäufen gezwungen wurde und eine Todesspirale aus „Absturz–Liquidierung–weitere Absturz“ entstand.

Am Freitag schlug die Stimmung jedoch um 180 Grad um. Zunächst sorgten starke Quartalsberichte von Cloud-Giganten wie Microsoft und die schnelle Unterstützung durch Wall-Street-Kapital am US-Aktienmarkt für überzeugende Gegenargumente zur „KI-Blasen-Burst“-These und entfachten neues Vertrauen in langfristige Infrastruktur-Investitionen im Bereich künstliche Intelligenz. Zudem gab es eine symbolträchtige Stützung aus dem Heimatmarkt: SK Group Chairman Chey Tae-won kaufte in direkter Form 3.620 Aktien von SK Hynix zum Gesamtwert von ungefähr 4,79 Milliarden Won (etwa 3,2 Millionen US-Dollar) am offenen Markt. Es ist das erste Mal, dass Chey Tae-won privat Anteile hält; zuvor besaß er Beteiligungen lediglich indirekt über die Holding SK Square. Der Markt deutete dies als starkes Zeichen für das langfristige Engagement des Firmenchefs (insbesondere für das Geschäft mit Hochgeschwindigkeits-Speichern) und dass die Aktien nach dem Absturz als stark unterbewertet gelten.

Marktgrundlagen und Ausblick: Kurze Erholung oder nachhaltige Trendwende?

Trotz der kräftigen Erholungsbewegung bestehen weiterhin strukturelle Probleme am Markt. Aktienleiter Shawn Oh von NH Investment & Securities betonte: „Die jüngsten, durch Deleveraging, Risikoabbau und Liquidierung ausgelösten Beschleunigten Verkäufe bei KI-Technologiewerten könnten sich nun stabilisieren.“ Die Daten zeigen, dass ausländisches Kapital angesichts halbierter Kurse wieder auf den attraktiveren südkoreanischen Markt zurückkehrt, während die Regulatoren begonnen haben, Limits für Privatanleger bei Einzelaktien-Leverage-ETFs zu setzen, um extreme Volatilität durch übertriebene Hebelung künftig zu verhindern.

Aus Branchensicht bleiben Samsung Electronics und SK Hynix die zentralen Anbieter von Speicherchips für KI-Anwendungen. Der Quartalsbericht von SK Hynix brachte zwar ein Rekordhoch, blieb aber leicht unter den Erwartungen, was verdeutlicht, dass die hohen Bewertungen mehr Kraft beim Ergebniswachstum benötigen. Analysten gehen davon aus, dass die Erholung vor allem eine technische Reaktion auf den drastischen Überverkauf und eine Lockerung der Liquiditätskrise ist – nicht aber eine vollständige Trendwende. Ob sich der KOSPI stabilisieren kann, hängt auch weiterhin stark von den Investitionsentscheidungen der globalen Tech-Giganten und der zyklischen Entwicklung der Speicherchippreise ab.


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