Die Bank of Japan wird voraussichtlich den Zinssatz bei 1 % belassen und auf eine Straffung hinweisen.
Die Bank of Japan wird voraussichtlich die Zinssätze bei 1% belassen und zugleich weitere Straffungen signalisieren, während die politischen Entscheidungsträger versuchen, den Yen nach einer staatlichen Intervention auf den Devisenmärkten zu stabilisieren und den verbesserten wirtschaftlichen Ausblick des Landes zu bewerten.
Investoren achten auf den aktualisierten Ausblickbericht der BOJ und die Pressekonferenz von Gouverneur Kazuo Ueda, um Hinweise auf das Tempo künftiger Straffungen zu erhalten.
Die Zentralbank wird voraussichtlich ihre Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2026 anheben und gleichzeitig ihre Inflationsprognose leicht senken, wobei anhaltender Preisdruck bei Importen durch den schwächeren Yen die Inflation hochhalten dürfte. Analysten erklärten zudem, dass das Vorstandsmitglied Hajime Takata möglicherweise eine abweichende Meinung einbringt und einen sofortigen Anstieg des Zinssatzes um einen Viertelpunkt vorschlägt.
Die Entscheidung der Zentralbank folgt dem Schritt der Federal Reserve, die die Zinssätze unverändert ließ.
Analysten erwarteten, dass die BOJ nach der Zinserhöhung im Juni weiterhin schrittweise zur Normalisierung ihrer Politik übergeht, wobei die meisten einen weiteren Anstieg vor Jahresende prognostizieren. Aktuelle Daten zeigen eine stärkere industrielle Aktivität und eine festere Inflation in Tokyo, was darauf schließen lässt, dass die Wirtschaft trotz höherer Energiekosten und Störungen durch den Konflikt im Nahen Osten widerstandsfähig geblieben ist.
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