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DeepThink: Dovish Forward Guidance kann die Märkte nicht beruhigen, die Glaubwürdigkeit der Fed erweist sich als zentraler Anker für die Bewertung von Risikoanlagen

DeepThink: Dovish Forward Guidance kann die Märkte nicht beruhigen, die Glaubwürdigkeit der Fed erweist sich als zentraler Anker für die Bewertung von Risikoanlagen

BlockBeatsBlockBeats2026/07/31 03:44
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BlockBeats News, 31. Juli: Eine DeepThink-Kolumnistin und Research-Analystin der Börse, Chloe, wies darauf hin, dass globale Risiko-Assets in dieser Woche weiterhin unter Druck stehen, da der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, erstmals versucht hat, die Forward Guidance zu schwächen, in der Hoffnung, die Marktpreisbildung zu einem direkteren wirtschaftlichen Feedback-Mechanismus zu machen. Allerdings interpretierte der Markt den Anstieg der langfristigen Zinsen nicht als natürliche Straffung der finanziellen Bedingungen, sondern vielmehr als Wiederaufleben von Inflationsrisiken und einen Rückgang der politischen Glaubwürdigkeit der Fed. Die Rendite für 30-jährige US-Staatsanleihen stieg auf 5,2 %, der US-Dollar schwächte sich ab, und der US-Aktienmarkt zog sich zurück – ein Zeichen für die Nachfrage der Investoren nach einer höheren Risikoprämie, nicht für eine Wette auf verbesserte wirtschaftliche Fundamentaldaten.


Der zentrale Widerspruch am aktuellen Markt hat sich von „ob die Zinsen gesenkt werden“ zu „ob die Fed noch in der Lage ist, die Inflation zu kontrollieren“ verlagert. Obwohl Warsh erklärte, dass die Marktverengung der finanziellen Bedingungen die Zinserhöhungen teilweise ersetzt hat, zeigte er sich weiterhin vage in Bezug auf die Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen. Dies führt dazu, dass der Markt beginnt, die Umsetzungsfähigkeit der Fed-Politik in einem Hochinflationsumfeld anzuzweifeln. Gleichzeitig hat die Eskalation der Situation zwischen den USA und dem Iran die Energiepreise in die Höhe getrieben, was die Inflationserwartungen weiter verstärkt und die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen im September und Dezember erhöht.


Für US-Aktien bedeutet der anhaltende Anstieg der langfristigen Zinsen, dass Technologie-Growth-Aktien weiterhin unter Bewertungsdruck stehen. Die treibende Logik der AI-Rally beruhte auf niedrigen Diskontierungssätzen und hohen Wachstumserwartungen, und der fortlaufende Anstieg der risikofreien Zinsen wird die zukünftigen Diskontierungssätze für Cashflows erhöhen und damit hoch bewertete Sektoren unter Druck setzen. Daher könnten Aktien aus den Bereichen AI, Halbleiter und High-Beta-Tech vor der Gewinnrealisierung weiterhin starke Schwankungen erleben.


Auch der Kryptomarkt wird in ähnlicher Weise von der makroökonomischen Liquidität beeinflusst. Obwohl Mainstream-Assets wie BTC bisher keine systemischen Risiken gezeigt haben, dämpfen eine Verknappung der US-Dollar-Liquidität und steigende Realzinsen üblicherweise die Risikobereitschaft, wobei Kapital eher in Bargeld und kurzfristige Anlagen fließt. Sollte die Fed letztlich Glaubwürdigkeit durch Zinserhöhungen wiederherstellen wollen, könnte der Kryptomarkt kurzfristig weiter unter Bewertungsdruck stehen; umgekehrt könnten Risiko-Assets eine neue Welle der Liquiditätszufuhr erleben, sobald die Inflation wieder unter Kontrolle ist.


Insgesamt liegt der Fokus des aktuellen Markthandels nicht mehr auf den Zinsen selbst, sondern auf der Glaubwürdigkeit der Zentralbanken. In den kommenden Wochen werden Inflationsdaten, Energiepreise und die Reden ehemaliger Amtsträger vor der FOMC-Sitzung im September entscheidende Variablen für die Richtung globaler Risiko-Assets sein.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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