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EUR/JPY steigt weiter über 185,00 gegenüber dem japanischen Yen nach der geldpolitischen Entscheidung der BoJ

EUR/JPY steigt weiter über 185,00 gegenüber dem japanischen Yen nach der geldpolitischen Entscheidung der BoJ

FXStreetFXStreet2026/07/31 03:29
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Der Euro (EUR) setzt die Rally während des Tagesverlaufs fort und nähert sich 185,20 gegenüber dem Japanischen Yen (JPY), nachdem die Bank of Japan (BoJ) am Freitag während der asiatischen Handelssitzung ihre geldpolitische Entscheidung bekannt gegeben hat. Die BoJ hat die Zinssätze wie erwartet mit einer Mehrheit von 8-1 unverändert bei 1% belassen.

BoJ-Mitglied Hajime Takata stimmte gegen die Entscheidung zur Beibehaltung und sprach sich für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte (bps) aus, um die Zinssätze auf 1,25% anzuheben.

Die japanische Zentralbank hat davor gewarnt, dass sich die mittel- bis langfristigen Inflationserwartungen erhöhen werden, und betont, dass der Kurs der Geldpolitik weiter nach oben gerichtet bleibt. „Wir werden die Zinssätze weiter anheben, abhängig von Wirtschafts-, Preisentwicklungen und finanziellen Bedingungen“, sagte die BoJ.

Es wurde bereits erwartet, dass die BoJ so vorgehen würde, da sie es für unwahrscheinlich hält, aufeinanderfolgende Zinserhöhungen vorzunehmen, die Druck auf die Wirtschaft ausüben würden. Bei der Sitzung im Juni hat die japanische Zentralbank die Kreditzinsen um 25 Basispunkte (bps) auf 1% angehoben, das höchste Niveau seit 1995.

Auf Seiten der Eurozone warten Investoren auf die vorläufigen Daten des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HICP) für Juli, die um 09:00 GMT veröffentlicht werden. Die Inflationsdaten aus Deutschland und Spanien zeigten am Montag, dass der Inflationsdruck schneller als erwartet zugenommen hat.

Laut TD Securities dürfte die Inflation in der Eurozone im aktuellen Bericht nur moderat anziehen. Die Bank erwartet, dass „der HICP der Eurozone nur leicht auf 2,9% gegenüber dem Vorjahr (Markt: 2,9%; vorher: 2,8%) steigt, da der jüngste Anstieg bei Energie größtenteils durch niedrigere Preise für Lebensmittel und Kernwaren ausgeglichen wird.“ Die Analysten merken an, dass „Flugpreise etwas Aufwärtspotenzial bieten könnten angesichts höherer Kerosinkosten und des Beginns der Sommerferien“, beurteilen jedoch, dass „der breitere HICP für Dienstleistungen voraussichtlich stabil bleibt, mit bislang nur begrenzten Anzeichen für eine stärkere Weitergabe des Energieschocks.“ In diesem Zusammenhang schlussfolgert TD Securities: „Wir erwarten, dass der Wert für die Kerninflation stabil bei 2,4% gegenüber dem Vorjahr bleibt (Markt: 2,4%, vorher: 2,4%).“

Anzeichen für eine Beschleunigung des Inflationsdrucks in der Eurozone würden kurzfristig Erwartungen auf weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) auslösen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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