Nach dem starken Einbruch des südkoreanischen Aktienmarkts plant die Regierung, dem Staatsfonds 14 Milliarden US-Dollar zuzuführen, um in den Bereich der künstlichen Intelligenz zu investieren.
Gelonghui, 31. Juli – Südkorea plant, seinen eigenen Staatsfonds mit 20 Billionen Won (entspricht 13,9 Milliarden US-Dollar) auszustatten, um strategische Investitionen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Rechenzentren und Infrastruktur zu tätigen. Nach dem starken Einbruch der Technologiewerte wird das Investitionsmandat des Fonds erstmals ausgeweitet und erlaubt nun auch Investitionen in inländische Vermögenswerte. Laut einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung wird die südkoreanische Regierung ein Sonderkonto innerhalb der Korea Investment Corporation einrichten. In der Mitteilung heißt es, dass das Anfangsvolumen des Kontos mindestens 20 Billionen Won beträgt und die Mittel von öffentlichen Institutionen wie den Politikbanken stammen. Obwohl in der Mitteilung kein direkter Zusammenhang mit den aktuellen Marktturbulenzen hergestellt wird, hatte der südkoreanische Aktienmarkt in dieser Woche starke Verluste verzeichnet; die Regierung hat in letzter Zeit mehrere Maßnahmen ergriffen, um den Aktienmarkt zu stabilisieren.
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