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Die PCE-Daten, der wichtigste Fokus der Federal Reserve, fielen positiv aus: Analysten nehmen Stellung

Die PCE-Daten, der wichtigste Fokus der Federal Reserve, fielen positiv aus: Analysten nehmen Stellung

BitcoinSistemiBitcoinSistemi2026/07/30 17:47
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In den USA zeigte der Personal Consumption Expenditures (PCE) Preisindex im Juni einen begrenzten Rückgang, doch die Inflation blieb über dem 2%-Ziel der Fed. Die starke Erholung der Konsumausgaben im zweiten Quartal deutet darauf hin, dass die US-Wirtschaft trotz hoher Zinssätze und steigender Energiepreise widerstandsfähig bleibt.

Laut Daten des US-Handelsministeriums stiegen die Konsumausgaben, einer der wichtigsten Wachstumstreiber der Wirtschaft, im zweiten Quartal des Jahres auf annualisierter Basis um 3,2 Prozent. Im ersten Quartal hatten sie lediglich um 0,5 Prozent zugelegt.

Die Kerninflation des PCE sank von 3,4 Prozent im Juni auf 3,3 Prozent. Während dieser Rückgang von den Fed-Verantwortlichen als positives Signal gesehen wird, sorgt die Tatsache, dass die Preissteigerungen deutlich über dem Ziel der Zentralbank liegen, weiterhin für Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik.

Federal Reserve Chairman Kevin Warsh erklärte gestern auf einer Pressekonferenz, dass geldpolitische Entscheidungen nicht nur auf Basis von PCE-Daten, sondern auch einer breiteren Palette von Inflationsindikatoren getroffen werden. Warsh fügte zudem hinzu, dass die US-Wirtschaft weiterhin widerstandsfähig sei.

Ökonomen sagen, dass ein erneuter Anstieg der Energiepreise eines der bedeutendsten Risiken für die US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte darstellt. Ein neuer Schub bei den Ölpreisen und verstärkte Inflationsdruck könnten dazu führen, dass die Fed die Geldpolitik weiter verschärft.

Die hohe Inflation führt auch dazu, dass Verbraucher empfindlicher auf Produktpreise reagieren. Procter & Gamble Finanzvorstand Andre Schulten erklärte, dass die Verbraucher vorsichtig agieren, das Konsumniveau aber stabil bleibt und jeder Verbraucher auf den Wert seines Geldes achtet.

Citigroup-Ökonomen Andrew Hollenhorst und Veronica Clark erklärten, dass Warshs größere Gewichtung von Inflationsindikatoren neben dem PCE die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Zinserhöhung verringern könnte.

Ökonomen stellten fest, dass der Kernverbraucherpreisindex bei 2,6 Prozent liegt und damit näher am 2-Prozent-Ziel der Fed als der Kern-PCE. Hollenhorst und Clark sagten, dass die von Warsh beobachteten breiteren Indikatoren klarer zeigen könnten, dass in den kommenden Monaten keine alarmierende Beschleunigung der Inflation zu erkennen ist.

Die Märkte preisen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 59% ein, dass die Fed im September die Zinssätze anhebt. Allerdings glauben die Citigroup-Ökonomen, dass diese Erwartung zu hoch sein könnte und in naher Zukunft keine neue Zinserhöhung bevorsteht.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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