Bloomberg-ETF-Analyst: Anleihen konnten jüngst den Rückgang der Aktienmärkte nicht absichern, während die Zuflüsse in Geldmarktfonds und Puffer-ETFs zunehmen
Odaily berichtet, dass der Bloomberg ETF-Analyst Eric Balchunas auf der X-Plattform gepostet hat, dass Anleihen erneut nicht den Rückgang der Aktien abgefedert haben. Seitdem SPY vom Hochpunkt im Juni zurückgegangen ist, sind AGG, TLT und LQD ebenfalls gefallen. Obwohl das Zeitfenster relativ kurz ist, erinnert die Situation teilweise an das Jahr 2022. Er erklärt, dass viele Investoren langfristig darauf vertrauen, dass der 40%ige Anleihenanteil im 40/60-Portfoliomix das 60%ige Aktiensegment absichert, was auch der Grund für die massiven Mittelzuflüsse in Geldmarkt-Fonds und Buffer-ETFs ist.
Er fügt hinzu, dass er nicht behauptet, Anleihen würden am Ende Aktien nicht absichern, aber ihre jüngste Performance ist eher enttäuschend. Die langfristigen Zinssenkungen der Federal Reserve haben sowohl Anleihen als auch Aktien steigen lassen, während beide bei der plötzlichen Zinserhöhung 2022 gleichzeitig gefallen sind. Der jüngste Anstieg der Ölpreise hat Inflationserwartungen geweckt und daher ist eine ähnliche Situation erneut zu beobachten.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Der australische Dollar erreicht im Verhältnis zum neuseeländischen Dollar ein 13-Jahres-Hoch! Die zunehmende geldpolitische Divergenz zwischen den Zentralbanken Australiens und Neuseelands befeuert Carry Trades.
Der australische Dollar ist gegenüber dem neuseeländischen Dollar auf ein 13-Jahres-Hoch gestiegen, was hauptsächlich durch die divergierenden Zinserwartungen der beiden Zentralbanken und den Anstieg der Metallpreise beeinflusst wird.

Herr Coin spricht über Coin: 9.8 Bitcoin (BTC) Marktanalyse zur Referenz

