Deutsche Bank: Der US-Dollar hat sich abgeschwächt als Spiegelbild einer Neubewertung des Zinserhöhungspfads
BlockBeats News, 30. Juli: Das Foreign Exchange Research Team der Deutschen Bank wies darauf hin, dass nachdem die Federal Reserve die Zinssätze unverändert gelassen, jedoch interne Meinungsverschiedenheiten offengelegt hatte, der US-Dollar-Index zeitweise fiel und der Euro zeitweise stieg. Der dovische Ton des US-Dollars zusammen mit der Marktbewertung einer Zinserhöhung im September und dem Anstieg der langfristigen US-Staatsanleiherenditen haben dazu geführt, dass das EUR/USD-Paar seine Gewinne ausweitete, was einen Wandel in den Markterwartungen für die US-Geldpolitik widerspiegelt. Die Analysten der Bank erklärten: „Drei Beamte widersprachen und unterstützten eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, was wachsende Besorgnis über anhaltende Inflation hervorhebt.“
Der Markt deutete diese Entscheidung als weniger restriktiv, als es die abweichenden Stimmen implizierten, was zu einer Senkung der Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen und des US-Dollars führte. Allerdings stiegen die langfristigen Renditen kräftig, da Anleger der Ansicht waren, dass die Antwort der Fed nicht ausreichend sei, um die anhaltende Inflation zu bremsen. Die Federal Funds Rate Futures zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 63 %, dass im September eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte erfolgt. Der Markt hat die erwartete kumulierte Zinserhöhung für das Jahr von 42 Basispunkten am Dienstag auf 33 Basispunkte reduziert.
(FXStreet)
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