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Der Yen fällt unter 163, Bank of Japan wird diese Woche voraussichtlich nichts unternehmen! Wird sie im September zum Handeln gezwungen?

Der Yen fällt unter 163, Bank of Japan wird diese Woche voraussichtlich nichts unternehmen! Wird sie im September zum Handeln gezwungen?

金融界金融界2026/07/29 08:05
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Von:金融界

Die Bank of Japan wird diese Woche voraussichtlich eine Pause einlegen, um die Auswirkungen der jüngsten Anhebung des Leitzinses auf das höchste Niveau seit dreißig Jahren zu bewerten.

Um den Zeitpunkt und das Tempo zukünftiger geldpolitischer Maßnahmen zu bestimmen, werden die Marktteilnehmer die neuesten Wirtschaftswachstums- und Inflationsprognosen der Bank of Japan genau beobachten.

Erwartungen für die SitzungEs wird allgemein erwartet, dass die Bank of Japan auf der zweitägigen geldpolitischen Sitzung, die am Freitag endet, den Leitzins bei 1% unverändert lässt.

Bei der letzten Sitzung im Juni hat die Bank of Japan den Zinssatz auf das höchste Niveau seit 31 Jahren angehoben und darauf hingewiesen, dass die zugrunde liegende Inflation aufgrund steigender Ölpreise das 2%-Ziel der Zentralbank überschreiten könnte.

Angesichts der anhaltenden Inflation hält die Bank of Japan weiterhin an ihrer strafferen geldpolitischen Haltung fest. Der Markt erwartet derzeit, dass die Bank mindestens noch eine Zinserhöhung bis Ende dieses Jahres vornehmen wird.

WirtschaftsausblickGleichzeitig mit der Veröffentlichung der Zinsentscheidung wird das geldpolitische Komitee der Bank of Japan einen Bericht zum vierteljährlichen Wirtschaftsausblick vorlegen, einschließlich der neuesten Prognosen für das Wirtschaftswachstum und für die Preise.

Trotz der durch die Unsicherheit im Nahen Osten bedingten erneuten Ölpreisanstiege halten die Verantwortlichen der Bank of Japan das Risiko eines deutlichen Einbruchs der japanischen Wirtschaft für gering.

Sie gehen davon aus, dass die japanische Regierung ausreichende Energieversorgung sicherstellen wird, indem sie Transportwege um die Straße von Hormus herum nutzt.

Druck auf den YenDie Schwäche des Yen bleibt einer der Hauptfaktoren, die die Preisentwicklung in Japan beeinflussen. Angesichts der bereits hohen Energiepreise könnte eine weitere Abwertung des Yen die Importkosten zusätzlich erhöhen.

Der Wechselkurs des Yen gegenüber dem US-Dollar liegt aktuell weiterhin bei etwa 163,70.

Barclays-Volkswirte weisen darauf hin, dass im Risikoszenario, falls der Yen weiter stark fällt und die Intervention der japanischen Regierung den Abwärtstrend nicht stoppen kann, die Bank of Japan möglicherweise gezwungen ist, die Zinserhöhung vorzeitig im September durchzuführen.

Markt-Fokus:Investoren werden die Rede des Gouverneurs der Bank of Japan, Kazuo Ueda, nach der Sitzung besonders aufmerksam verfolgen, um Hinweise auf den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung zu erhalten. Dabei wird besonders darauf geachtet, ob er das Risiko einer Überschreitung des Inflationsziels weiter hervorheben wird.

Die Analysten der Bank of America, darunter Tomonobu Yamashita, betonen, dass die Frage, ob der Markt einen aggressiveren Zinspfad einpreist, maßgeblich von der Haltung der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi abhängt.

Er sagte, dass der Einfluss der Regierung auf die Politik der Bank of Japan genau beobachtet wird, vor allem auf die Meinung des Vertreters des Cabinet Office im “Opinion Summary” nach der Sitzung in dieser Woche.

Trotz der anhaltenden Preissteigerungen bleibt Sanae Takaichi am Montag vorsichtig.

Sie erklärte: „Derzeit glauben wir, dass die japanische Wirtschaft sich noch nicht vollständig vom Risiko einer Rückkehr zur Deflation befreit hat. Mit anderen Worten, wir können noch nicht sagen, dass Japan die Deflation endgültig überwunden hat.“

Sie ergänzte: „Besonders im Hinblick auf mögliche Auswirkungen der Lage im Nahen Osten auf die Realwirtschaft ist erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.“

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